Das DNK wird 40

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) wird 40. Zu diesem Anlass lädt das Komitee zur fünfteiligen Veranstaltungsreihe "DNK-Denkmal-Interventionen". Diese wird das Jubiläum ein Jahr lang begleiten und intellektuell bereichern.

   

Bereits zwei Mal hat das DNK zu seiner undefinedJubiläumsreihe „Denkmal-Interventionen“ geladen. Hierbei kamen wichtige Persönlichkeiten unseres Landes zur Sprache, die sich Gedanken um die Denkmalpflege machen.

Nach der zweiten Veranstaltung in Leipzig findet der dritte Termin am 6. Mai 2014 in Hamburg statt. Dort heißt das Thema "Wem gehört meine Stadt? Wer kann das bezahlen: Alte Bauten und ihre Bedeutung für unsere Bürgergesellschaft".

In der Reihe interessieren insbesondere Themen von gesellschaftlicher Brisanz und Bedeutung. Zur Sprache kommen die fortschreitende Gentrifizierung und Kommerzialisierung unserer Innenstädte bei gleichzeitigem Bevölkerungsrückgang auf dem Land. Die Diskussionsteilnehmer geben aber auch Denkanstöße rund um Bewahrung und Identität, Erinnerung und Demokratie, Bauen und Wohnen, Kunst und Leben.

 

Die Veranstaltungsreihe im Überblick:

Denkmal-Intervention [1] in München am 5. Dezember 2013
(Säulenhalle der Alten Münze)
Die Burg, das Schloss, der Dom – Deutsche Mythen, eine Sehnsucht. Wie lässt sich Geschichte und nationale Identität aus Bauten ablesen – und was machen wir mit unbequemen Denkmalen?

Denkmal-Intervention [2] in Leipzig am 5. Februar 2014 (Grassi-Museum)
Was ist schön? Über die Ästhetik von Baudenkmalen, die Schönheit des Verfalls und die Spuren der Geschichte(n).

Denkmal-Intervention [3] in Hamburg am 6. Mai 2014 (Haus der Patriotischen Gesellschaft)
Wem gehört meine Stadt? Wer kann das bezahlen: Alte Bauten und ihre Bedeutung für unsere Bürgergesellschaft.

Denkmal-Intervention [4] in Köln am 2.6. Juni 2014
Bauen für die Ewigkeit – Der Traum vom Raum. Wie lange müssen Baudenkmale Bestand haben und wie sehen die Denkmale von morgen aus?

Denkmal-Intervention [5] in Frankfurt a. M. am 25. September 2014
Fremde – Heimat – Denkmal – Schutz. Migranten und ihre gebaute Umwelt: Wie sie sich in der neuen Heimat einrichten, was sie aus der alten Heimat mitbringen.

 

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