Kölner Restauratoren beteiligten sich an Warnstreiks von ver.di

Mitte März legten auch Kölner Restauratoren ihre Arbeit nieder und gingen auf die Straße. Gemeinsam mit mehreren zehntausend Beschäftigten aus anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes machten sie mit von ver.di organisierten Warnstreiks auf die aktuell laufenden Tarifauseinandersetzungen aufmerksam, die auch die Restauratoren im öffentlichen Dienst betreffen.

    

Die Gewerkschaftsforderung für die 2,1 Millionen Angestellten im Bund und in den Kommunen sah eine allgemeine Grunderhöhung der Entgelte um mindestens 100 Euro plus eine zusätzliche Erhöhung von 3,5 Prozent vor.

Durchbruch erreicht: Anhebung der Entgelte!

Nachdem die Arbeitgeber zur ersten und zweiten Verhandlungsrunde überhaupt kein Angebot vorgelegt hatten, brachte die dritte Verhandlungsrunde unter dem Druck der vorhergegangenen massiven Warnstreiks den Durchbruch und eine Tarifeinigung, wonach die Entgelte in zwei Stufen angehoben werden.

Zunächst ist rückwirkend zum 1. März 2014 eine Erhöhung um 3,0 Prozent, mindestens aber um 90 Euro, vorgesehen. Zum 1. März 2015 soll das Entgelt um weitere 2,4 Prozent steigen. Außerdem beträgt der Urlaubsanspruch ab 2014 für alle Beschäftigten einheitlich 30 Tage.

Abstimmungen laufen

Die Bundestarifkommission von ver.di hat die Annahme des Ergebnisses empfohlen. Bis Ende April werden die ver.di-Mitglieder im öffentlichen Dienst über diese Empfehlung abstimmen. Der Tarifvertrag sieht eine Laufzeit bis zum 29. Februar 2016 vor.

 

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