Restauratorgesetz in Sachsen-Anhalt in Übereinstimmung mit europäischem Recht

Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat auf seiner 66/67. Sitzung am 15./16. Mai 2014 das „Gesetz über die Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen im Land Sachsen-Anhalt“ beschlossen. Dieses soll künftig die Eingliederung europäischer Fachleute in den lokalen Markt erleichtern. Im Zusammenhang damit steht auch das „Restauratorgesetz“, das im Bundesland seit 2011 in Kraft ist und neben dem Schutz der Berufsbezeichnung „Restaurator“ bzw. „Restauratorin“ auch zum Schutz und zur sachgerechten Bewahrung unseres kulturellen Erbes beiträgt.

 

Mit dem im Mai gefassten Beschluss wurde das „Restauratorgesetz“ nun auch im europäischen Kontext bestätigt. Demnach kommt für die Prüfung von Restauratoren mit ausländischem Abschluss künftig das inzwischen bewährte Verfahren zum Einsatz, bei dem das Landesverwaltungsamt mit Hilfe der unabhängigen Fachkommission über die Eintragung in die Restauratorenliste entscheiden.

Der Verband der Restauratoren (VDR) e.V. begrüßt den Beschluss und fordert, dass  sich auch die anderen Bundesländer für ein geregeltes Prüfverfahren und „Restauratorgesetz“ aussprechen.