Was gibt es Neues ...

Oktober 2014 - Wie jeden Monat haben wir hier Neuigkeiten aus Denkmalpflege, Museen und Kunsthandel zusammengetragen. Dieses Mal informieren wir zu Förderungsmöglichkeiten im "Horizont 2020", aktuellen Museumstrends, über die Ausschreibungsplattform TED, den neuen Leitfaden Energieberater und einiges mehr.

TTIP – Wie der Deutsche Kulturrat Mitte September mitteilte, möchte die EU-Kommission die Europäische Bürgerinitiative gegen das undefinedTransatlantischen Handelsabkommen TTIP/CETA verhindern. In der Kulturszene reißen die Diskussionen um das Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa nicht ab. Befürchtet werden vor allem Änderungen, die Urheber- und Leistungsschutz- und Arbeitnehmerrechte anbelangen.

Förderungen in Horizont 2020 – Mit dem Start von undefinedHorizont 2020 sind nun auch Projekte aus dem Bereich Kulturguterhaltung förderfähig.

Museumswelt wird größer – Künstler wie Damien Hirst bauen ganze Städte. Galerien müssen Kunstwerke mit Kränen heben. Über einen Trend zur Gigantomanie in der Kunst und die Auswirkungen berichtet die undefinedFAZ online

Kultursponsoring mal anders – Unternehmen kaufen Museen für einen Tag. Das ist ein neues Konzept für Kultursponsoring, das kürzlich am undefinedFrankfurter Städel umgesetzt wurde.

Ausschreibungen über TED – Viele Einrichtungen schreiben heute europaweit aus. Hierfür wird vermehrt die Onlineversion des Supplements zum Amtsblatt der Europäischen Union für das europäische öffentliche Auftragswesen namens undefinedTED (tenders electronic daily) genutzt. Darin werden wöchentlich zahlreiche Bekanntmachungen über öffentliche Aufträge aus der Europäischen Union, dem Europäischen Wirtschaftsraum und weiteren Ländern bereitgestellt. Auch für Restauratoren sind ab und zu interessante Angebote verzeichnet.

Leitfaden Energieberater verfügbar  – Unter dem Vorsitz des Deutschen Nationalkomitees (DNK) für Denkmalschutz hat sich ein Arbeitskreis zusammengefunden, um die Themenfelder einer Fortbildung zum undefined„Energieberater für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ zu entwickeln und fortzuschreiben. Das Ergebnis ist nun in einer zweiten überarbeiteten Auflage nachzulesen. Diese kann beim DNK als Broschüre kostenfrei bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

BMWi plant zentrale Anlaufstelle für Gründer – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat Ende September eine undefinedStudie veröffentlicht, die den Zeitaufwand und  die Kosten für Anzeigepflichten wie etwa der Gewerbeanmeldung oder der steuerlichen Anmeldung festhält. Demnach beträgt der Erfüllungsaufwand ca. 2 Stunden pro Gründer. Bei rund 300.000 Gründern jährlich lohne es sich daher, den Arbeitsaufwand zu minimieren. Dies, so Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in einer undefinedPressemeldung, solle durch einheitliche Anlaufstellen, digitale Behördenkommunikation sowie transparentere Informationen über die verschiedenen Unterstützungsangebote geschehen. Zum Thema richtet das BMWi am  9. Oktober die Konferenz "Einheitlicher Ansprechpartner 2.0" aus.