Ausstellung in Bochum "Schrumpfendes Holz, wachsendes Eisen"

Archäologisches Holz und Eisen gehören zu den am schwierigsten zu konservierenden Materialien. Während sie im Boden mitunter Jahrtausende überdauert haben, beginnen sie häufig sofort nach der Bergung zu zerfallen. Holz schrumpft und zerreißt, wenn es unkontrolliert getrocknet wird, Eisen zerbirst quasi in Zeitlupe durch die neu beginnende voluminöse Korrosion in seinem Innern.

Diese besondere Problematik wurde im Rahmen des Forschungsprogramms KUR untersucht, einem Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut. Die Ausstellung „schrumpfendes Holz, wachsendes Eisen“ im Deutschen Bergbaumuseum Bochum (bis 25. Januar 2015) stellt nun erstmalig die Problematik um die archäologischen Materialien Holz und Eisen sowie die verschiedenen Lösungsansätze, die im Projekt behandelt wurden, auch für Laien verständlich vor.

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