Was gibt es Neues im Dezember...

Wie jeden Monat informieren wir an dieser Stelle in Kürze über verschiedene Neuigkeiten aus Denkmalpflege, Museen und Kunstmarkt.

Wahrlich Weihnachtlich – Als der Kunsthistoriker Gergely Barki mit seiner Tochter den Weihnachtsfilm „Stuart Little“ anschaut, entdeckt er im Filmhintergrund das verschollen geglaubte Werk "Schlafende Frau mit Schwarzer Vase" von Róbert Berény. Über die Entdeckung und den Ausgang der darauffolgenden Recherche berichtete undefinedSüddeutsche.de am 1. Dezember. 

 

Falsche Renaissance-Gemälde – Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) ermittelt aktuell im Fall von mindestens 40 Fälschungen von Renaissancegemälden, die angeblich in den vergangenen Jahrzehnten auf den Markt gebracht und veräußert worden seien. Dabei handele es sich unter anderem vermutlich um mehrere Werke mit der Bezeichnung „Werkstatt / Umfeld von Lucas Cranach dem Älteren“ und Datierungen aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es bestehen Hinweise darauf, dass ein Restaurator und Kirchenmaler aus dem Raum Passau Schöpfer der Bilder ist. undefinedMehr Informationen

Etatsteigerungen beschlossen  – Mitte November haben sich die Ausschüsse des Deutschen Bundestags sich abschließend zum Bundeshaushalt 2015 beraten. Erfreulich ist, dass der Etat der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters im kommenden Jahr um 100 Millionen Euro angehoben wird. Diese Haushaltsmittel sollen voraussichtlich insbesondere verschiedenen Ausstellungshäusern zugutekommen. Daneben sind auch die Investitionsmittel für die Kultur im Inland von 280 Millionen beschlossen worden, von denen ein großer Teil für den Neubau des Museums der Moderne in Berlin vorgesehen ist. Der VDR profitiert ebenfalls vom neu beschlossenen Kulturetat: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien wird die Veranstaltungsreihe „Kunstwerke der Reformation – erforscht und restauriert“, die im Oktober 2015 mit der gleichnamigen Tagung ihren Höhepunkt haben wird, mit einer Förderung unterstützen.

Thema Museumsdepots – Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen hat in ihrer Reihe "MuseumsBausteine" einen neuen Band herausgegeben: "Gut aufgehoben – Museumsdepots planen und betreiben". Das Buch wird allen bayerischen Museen zur Verfügung gestellt. Für Rückfragen steht Kathrin Gallitz (Tel. 089 2186-2108) bereit.

Unterstützung bei Langzeitarchivierung– Im Rahmen des von der EU geförderten undefinedProjektes PERICLES, das sich u.a. mit Fragen zur Langzeitarchivierung von Forschungsdaten befasst, ist eine neue Open-Source-Anwendung entstanden. Mit dem sogenannten PERICLES Extraction Tools (PET) lassen sich signifikante Umgebungsinformationen aus Umgebungen, in denen digitale Objekte erzeugt und verarbeitet werden, extrahieren. Die lokal gesammelten Informationen unterstützen die Wieder- und Weiterverwendung der digitalen Objekte und verbessern die Möglichkeiten der Langzeiterhaltung. undefinedWeitere Informationen