Was gibt es Neues im Januar ...

An dieser Stelle informieren wir Sie monatlich über die jüngsten Ereignisse aus Denkmalpflege, Museumswelt, Kunsthandel und angrenzenden Bereichen.

  

„Deutsches Zentrum Kulturgutverluste“ gegründet
Mitte Oktober haben Bund, Länder und Kommunen in Essen die Gründung des „Deutschen Zentrums Kulturgutverluste“ beschlossen. Das Zentrum soll noch im laufenden Jahr als gemeinsame Stiftung bürgerlichen Rechts in Magdeburg mit einer Förderung von mindestens vier Millionen Euro errichtet werden. Aufgabe des Zentrums soll vorrangig die „Aufarbeitung des nationalsozialistischen Kunstraubs in Deutschland“ sein.

Altar der Stadtpatrone: Unterzeichnungen online
Der „Altar der Stadtpatrone“ gilt als das wichtigste Werk des berühmten Kölner Malers Stefan Lochner. Jüngst konnten die faszinierenden Unterzeichnungen des großformatigen Triptychons umfänglich sichtbar gemacht, analysiert und online gestellt werden. undefinedMehr

Offener Brief zur Veräußerung von Kunstwerken
Der VDR äußerte Anfang Dezember bereits öffentlichundefined Kritik an der Veräußerung von Kunstwerken aus dem Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen. Nun forderte auch der Verband Deutscher Kunsthistoriker die Ministerpräsidentin sowie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen dazu auf, von den geplanten Verkäufen durch die Portigon AG Abstand zu nehmen. Der undefinedOffene Brief ist als elektronische Fassung einzusehen und kann auch durch Unterzeichnung auf der Verbandswebsite unterstützt werden.

Petition gegen drohende Schließung
Das Institut für Vor- und Frühgeschichte der Universität des Saarlandes ist von der Schließung bedroht. Eine undefinedOnline-Petition spricht sich hiergegen aus. Benötigt werden insgesamt 10.000 Unterschriften.

„Kunst auf Lager“ im Radio
Zwischen Weihnachten und Mitte Januar stellte „Deutschlandfunk“ in seiner Reihe "Kunst auf Lager" Retter verborgene Schätze vor, darunter auch einige Restauratoren.  Die zahlreichen undefinedBeiträge und das Programm können in der Mediathek des Senders eingesehen und nachgehört werden. 

3D in der Restaurierung
3D-Verfahren gewinnen in der Kulturguterhaltung immer mehr an Bedeutung. In einem schön gemachten undefinedVideo informiert das Smithsonian über seine digitalen Projekte.

Museen schreiben Filmgeschichte
Kann Museumsarbeit so fesselnd sein, dass sie es ins Kino schafft? Sie kann. Bereits im letzten Jahr machte es uns der Film undefined„Das große Museum“ vor und zeigte Blicke hinter die Kulissen des Kunsthistorischen Museums Wien. Nun rückt „National Gallery“ nach. Die internationale Produktion führt knapp drei Stunden durch das Innenleben der Londoner Kulturinstitution. Im undefinedTrailer wird Bewahrung des Kulturerbes bereits als zentrale Aufgabe im Museum genannt. Im Film taucht die Konservierung-Restaurierung natürlich ebenfalls auf. Wir freuen uns!

 

Restaurierte Filmklassiker
2014 sind anlässlich der 65. Berlinale drei Klassiker der deutschen Filmgeschichte restauriert und digitalisiert worden: "Jahrgang 45", "Varieté" und "9 Leben hat die Katze". Gezeigt wurden sie im Februar auf den Filmfestspielen in der undefinedReihe Berlinale Classics.

TV-Beitrag zur Raubkunst
Das Bayerische Fernsehen strahlte in der Sendung „Capriccio“ vom 8. Januar den Beitrag "Raubkunst. Bayerische Händler unter Verdacht. Wie der 'Islamische Staat' die Kriegskasse füllt"  aus. Dieser kann nun in der undefinedMediathek des Senders eingesehen werden.