Forschungen zum Biozid "Eulan (R)"

In den letzten 5 Jahren wurde intensiv über das Biozid Eulan (R), das gegen Keratinschädlinge auch in musealen Sammlungen eingesetzt wurde, geforscht. Die Ergebnisse liegen nun in einer Online Publikation des Deutschen Historischen Museums Berlin vor. Der erste Teil beschreibt die Produktgeschichte des Biozids und beinhaltet auch die systematische Erforschung der Lebensweise der Keratinschädlinge, wie der Kleidermotte.

Eulan-Etikett nach 1949

Einzelne Kapitel widmen sich der Entdeckung von Eulan (R), dessen Erforschung und Anpassung, dessen Anwendung, Herstellung, Umsatzes, der Qualitätssicherung, Werbung und Toxikologie und zeigt zudem konkrete Beispiele aus der Praxis.

Außerdem werden direkte Konkurrenzprodukten wie Mitin (R), Dieldrin und weitere DDR-Produkte in ihrer Entwicklung gestreift. Der zweite Teil beinhaltet einen lexikalischen Produktschlüssel, der die Identifizierung zahlreicher Eulan-Sorten vereinfachen soll.

undefinedZur Online-Publikation

Darüber hinaus können undefinedvier Filme zu Eulan aus den Jahren 1925 bis 1963 auf der Internetseite des Deutschen Historischen Museums  in voller Länge angeschaut werden.  Sie sind als Dokumentations- und/oder Werbefilme angelegt. Dazu gehört auch der Zeichentrickfilm von Hans Fischerkoesen aus dem Jahr 1951.