Der VDR hat ein neues Präsidium

Am 10. Oktober 2015 hat die Mitgliederversammlung des VDR ihr Präsidium mit großer Mehrheit neu gewählt. Neuer Präsident ist Dr. Jan Raue, das Amt der Vizepräsidentin und Schatzmeisterin übernahm Susanne Danter, Olaf Schwieger  wurde zweiter Vizepräsident. Weitere Präsidiumsmitglieder sind Ralf Buchholz, sowie Birgit Schwahn. Damit hat der VDR eine neue Exekutive, die für die Belange der rund 3.000 Mitglieder eintritt.

Das neue VDR-Präsidium (v.li.): Susanne Danter, Birgit Schwahn, Dr. Jan Raue, Olaf Schwieger, Ralf Buchholz (Foto: Tatjana Held)


Am 10. Oktober 2015 hat die Mitgliederversammlung des VDR ihr Präsidium mit großer Mehrheit neu gewählt. Neuer Präsident ist Dr. Jan Raue, der zuvor das Amt des Vize-Präsidenten innehatte. Das Amt der Vizepräsidentin und Schatzmeisterin übernimmt Susanne Danter, die bereits in den letzten zwei Jahren Teil des Präsidiums war. Olaf Schwieger, vielen als VDR-Landesgruppensprecher von Berlin/ Brandenburg bekannt, wird zweiter Vizepräsident. Weitere Präsidiumsmitglieder sind Ralf Buchholz, ehemals Vorsitzender der VDR-Fachgruppe Möbel und Holzobjekte und VDR-Mitglied seit Fusion, sowie Birgit Schwahn, VDR-Landesgruppenvorsitzende von Rheinland-Pfalz/ Saarland.

Damit hat der VDR eine neue Exekutive, die den Berufs- und Fachverband repräsentiert und für die Belange der rund 3.000 Mitglieder eintritt.

Mit den Wahlen ging die Amtszeit des Vorgängerpräsidiums mit Christian Leonhardt als Präsident nach voll ausgeschöpfter Legislaturperiode zu Ende. Auch scheiden Renate Poggendorf und Ricarda Holly aus ihren Ämtern aus.

Das scheidende Präsidium hat in den letzten zwei Jahren Vieles angestoßen und bewegt. Herzblut und Energie sind in Gespräche und Verhandlungen mit anderen Organisationen geflossen. Neue Veranstaltungen wurden initiiert, wie der Tag der Weiterbildung, Podiumsdiskussionen, aber auch gemeinsame Veranstaltungen mit Partnerverbänden und Gesprächsrunden mit den Restauratoren-Hochschulen. Die Verbandsmedien wurden analysiert, um diese in Zukunft erfolgreich weiterführen und ausbauen zu können. Auch bezog der Verband zu vielen zentralen politischen Entwicklungen Stellung und bot konstruktive Unterstützung an.

„Der Einsatz war enorm und teils auch kräftezehrend. Vieles wurde vom ehrenamtlichen Präsidium angestoßen und umgesetzt. Stellvertretend für die Mitgliedschaft, der dieses ehrenamtliche Engagement weitgehend verborgen bleibt, möchte ich deshalb dem Team um Christian Leonhardt großen Dank aussprechen“, sagte VDR-Geschäftsführerin Katharina Trifterer. „Nun gilt es, die begonnenen Aufgaben mit Kontinuität fortzusetzen, aber auch mit frischem Wind Neues anzustoßen.“

Dass Renate Poggendorf weiterhin im Hintergrund zur Verfügung steht und sich im Verband engagieren wird, undefinedverriet sie uns schon vor Ablauf ihrer Amtszeit im Interview. Sie ist im Vorfeld der Mitgliederversammlung zur neuen Sprecherin der VDR-Interessengruppe Öffentlicher Dienst gewählt worden, wo sie sich für eine angemessene Arbeitsbedingungen und Vergütungen von angestellten Restauratoren einsetzen wird.
Auch Ricarda Holly wird sich weiterhin für den Verband stark machen. Sie ist neues Mitglied im VDR-Förderkreis und kandidiert für den Vorsitz. Dort möchte sie die seit längerem geplante Auslobung eines deutschen Restauratorenpreises umsetzen und somit eine Plattform schaffen, um die Leistungen unserer Berufsgruppe öffentlich zu würdigen. Daneben wird sie weiterhin als VDR-Beauftragte bei der IADA und auch in der Interessengruppe Selbständige/Freiberufler aktiv sein.
Genauso wird auch Ex-Präsident Christian Leonhardt das neue Team unterstützen.

„Dass die scheidenden Präsidiumsmitglieder den neuen beratend zur Seite stehen, ist eine wichtige Stütze, gerade wenn sich das neue Team noch aufeinander einspielen muss“, weiß Trifterer aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung als Geschäftsführerin. „So können laufende Projekte und Gespräche mit der entsprechenden Kontinuität fortgeführt werden.“ Die Geschäftsstelle stehe dem neu gewählten Präsidium ebenso tatkräftig zur Seite. Erfahrungsgemäß könne das Präsidium aber auch mit Unterstützung des knapp 40-köpfigen Vorstands rechnen, der zahlreiche berufspolitische Aufgaben übernimmt und ein stetig wachsendes und anspruchsvolles Fachangebot für die Mitglieder anbietet. „Auch das geschieht im Ehrenamt! Man kann nicht oft genug Danke hierfür sagen“, resümiert Trifterer. „Der VDR ist nur so stark wie seine Mitglieder und sein Präsidium, dem ich hiermit einen guten Start wünsche!“