Kunst in guten Händen

Nach der ersten Publikation „Substanzerhalt“ von 2010 präsentiert das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport nun wieder eine Broschüre zu den vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Restaurierungsmaßnahmen. Die kürzlich erschienene Publikation „Kunst in guten Händen“ zeigt in 11 spannenden Beiträgen beispielhaft die Restaurierungsprojekte der letzten Jahre. Wie bereits  2010 ist auch die aktuelle Ausgabe kostenlos erhältlich.


Bereits seit acht Jahren stellt das Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel für den Erhalt von Kunst- und Kulturgut im Rahmen des Restaurierungsprogramms Bildende Kunst zur Verfügung.  Diese Gelder sind außerordentlich wichtig, denn oft können nur damit Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen finanziert werden, die zum Schutz und zur Bewahrung von Kunstwerken unerlässlich sind. Die dazu gerade erschienene Publikation „Kunst in guten Händen“ gibt  einen Überblick über die geförderten Maßnahmen der Jahre 2012-2015. Dem Leser werden mit interessanten Beiträgen und eindrucksvollen Bildern die Vielfältigkeit der Kunstobjekte und der daran vorgenommen Maßnahmen nahe gebracht. Zudem zeugt jedes der beispielhaften Restaurierungsprojekte vom Erfolg des Förderprogramms, welches deutschlandweit einzigartig ist.

Bestellmöglichkeit
Die Publikation kann kostenfrei bestellt werden. Im undefinedInternet oder telefonisch: 0211 837 1001
Bitte die Veröffentlichungsnummer 2081 angeben.


Der VDR als Koordinationsstelle
Der VDR koordiniert das Antragsverfahren und ist somit die Schnittstelle zwischen den Museen und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören dabei die fachliche Beratung der Antragsteller sowie die Prüfung der eingehenden Förderanträge. Auch während der  Ausführung von Restaurierungsmaßnahmen steht die Koordinationsstelle den Institutionen beratend zur Seite.

Auswahlverfahren
Die Förderanträge für die geplanten Projekte stellen die Museen bei ihrer jeweiligen Bezirksregierung. Von den zuständigen Ämtern gelangen die Unterlagen an das MFKJKS und kommen dann zur Koordinationsstelle beim VDR, wo sie im Hinblick auf die Jurysitzung gesichtet und unter inhaltlichen Aspekten geprüft werden. Die Entscheidung, welches Restaurierungsprojekt bewilligt wird und in welcher Höhe die Fördergelder ausfallen, wird von einer Fachjury getroffen.

Jurysitzung voraussichtlich Ende Februar
Die Jurysitzung  für das neue Förderjahr  findet im Frühjahr 2016 statt. Die Organisation ist Aufgabe der Koordinationsstelle. Die Jury setzt sich aus einem Vertreter des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport  sowie Restauratoren verschiedener Fachgebiete zusammen.
Die antragstellenden Häuser werden per Bescheid durch die jeweiligen Bezirksregierungen über die Ergebnisse informiert.