East Side Gallery Berlin

Die East-Side-Gallery ist der längste, noch erhaltene Mauerabschnitt in Berlin. 1990 bemalten Künstler in einer Gemeinschaftaktion die Mauerreste, kurz darauf wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. 2009 wurde die Betonmauer umfassend saniert und die Wandmalereien von den Künstlern wieder erstellt. Jetzt sollen Luxuswohnungen auf den Grünflächen direkt neben der East-Side-Gallery gebaut werden.

Foto: Katia Mühlbach dos Santos

Aktivisten konnten die Abrissarbeiten der Maueröffnung stoppen. Tausende demonstrierten am 3. März 2013 friedlich gegen die Bauarbeiten. Daraufhin soll nach derzeitigen Angaben die Mauer zwar bestehen bleiben, aber die Bebauung auf dem ehemaligen Todesstreifen weiter fortlaufen. Die Erhaltung des Denkmals bleibt ungewiss. Es sind dazu noch Stimmen für die Online-Petition nötig!

undefinedZur Petition "Nationales Denkmal East Side Gallery retten!"

undefinedZur Künstlerinitiative "East Side Gallery e.V."

undefinedBericht auf ZEIT online vom 5.3.2013 von Lea Becker
Interview mit dem Maler Kani Alavi