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SUMMARY:Tagung zu Bioziden und kontaminierten Sammlungen
DESCRIPTION:Biozide und belastete Objekte begleiten uns im Museumsalltag\, auch wenn wir uns dessen oft nicht bewusst sind oder es deutlich erkennen können. Nicht nur historische Stopfpräparate mit Arsen\, Lindan belastete Holzobjekte und Gebäude in Freilichtmuseen oder kontaminierte ethnografische Objekte sind zum Teil stark belastet\, auch viele andere Materialien und Sammlungen sind betroffen. \nUm das Thema in Österreich voranzubringen organisiert Pascal Querner am 12. und 13. Februar 2020 in Wien die Tagung „Biozide und kontaminierte Sammlungen – Analysen\, Schutz\, Praxisbeispiele\, Erfahrungsaustausch“ und wird dafür die besten Vortragenden und Experten aus Deutschland\, der Schweiz und Österreich nach Wien bringen. Schwerpunkt der Tagung sind die Analysen von Proben\, der Schutz der Mitarbeiter und Praxisbeispiele\, um eine möglichst praxisnahe Information für alle Art von Sammlungen und Museen zu bieten: naturhistorische\, ethnographische\, volkskundliche\, Kunst\, aber auch Bibliotheken\, Klöster\, Stifte und Schulen. Nutzen Sie die zwei Tage um sich informieren\, auszutauschen und zu netzwerken. \nProgramm\n\n12. Februar 2020: akademie der bildenden künste wien – Aula alte WU\n\n9:00 – 9:20 Begrüßung \n9:20 – 10:00 Hans Zaller (BOKU Wien): Unser täglich Gift – Biozide im Alltag. \n10:00 – 10:30 Achim Unger: Einführung in die Geschichte der Anwendung von Bioziden. \n10:30 – 11:00 Pause \n11:00 – 11:30 Elise Spiegel\, Katharina Deering (CARE FOR ART): Umgebungs- und Humanbiomonitoring von Arsen-\, Quecksilber- und Organochlor-Bioziden. Ergebnis einer Pilotstudie am Beispiel des Museums für Naturkunde Berlin. \n11:30 – 12:00 Boaz Paz (Paz Laboratorien für Archäometrie): Analysemethoden zum Nachweis von Bioziden in musealen Sammlungen. \n12:00 – 12:30 Vortrag noch offen \n12:30 – 13:30 Mittagspause \n13:30 – 14:00 Josef Bailer (Wien): Schadstoffanalysen und Massenspektrometrie in österreichischen Museen. \n14:00 – 14:30 Ute Denkenberger: Praxisbericht vorarlberg museum: Über die Versuche die Gefährdung zu erfassen und diese im Sammlungsalltag zu minimieren. \n14:30 – 15:00 Laura Resenberg: Praxisbericht: Tiroler Landesmuseen. Umgang mit kontaminiertem Sammlungsgut während des Depotumzugs \n15:00 – 15:30 Pause \n15:30 – 16:30 Martin Troxler (Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern): Untersuchungen zum Umgang mit Arsen belasteten Objekten naturkundlicher Sammlungen in Schulen und Museen \n16:30 – 17:00 Robert Linke\, Verena Waschkau (BDA): Historische Anwendung von Bioziden in Österreich und Herausforderungen für das BDA. \n17:00 – 17:30 Vortrag noch offen \n18:00 – 20:00 Exkursion und Empfang in der Zacherlfabrik in Wien Döbling. \nhttps://www.derstandard.at/story/2000046994202/die-geheimnisvolle-zacherlfabrik \n13. Februar 2020: Akademie der Künste – Alte WU\n8:30 – 9:00 Vortrag noch offen \n9:00 – 9:30 Elise Spiegel (CARE FOR ART): Sicheres Arbeiten in kontaminierten Bereichen – Technische\, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen als Basis für den zielgerichteten Arbeitsschutz. \n9:30 – 10:00 Heinrich Piening: Praxis aus der bayrischen Schlösserverwaltung zu Bioziden und kontaminierten Objekten. \n10:00 – 10:30 Pause \n10:30 – 11:00 Achim Unger: Dekontaminationsverfahren für biozidbelastetes Kulturgut und ihre Bewertung. \n11:00 – 11:30 Ina Wohlfahrt-Sauermann (LWL-Freilichtmuseum Hagen): Reinigung und Umgang von kontaminierten Objekten und Gebäuden in einem Freilichtmuseum. \n11:30 – 12:00 Boaz Paz (Paz Laboratorien für Archäometrie): Biozidproblematik bei kontaminierten Großobjekten. Umgang\, Transport und Dekontamination \n12:00 – 13:00 Mittagspause \nNachmittag\, von 13 bis 17 Uhr:\n\nWorkshop 1: Sicheres Arbeiten in kontaminierten Bereichen: Eine Ad-hoc Einweisung mit praktischen Übungen. \nWorkshop 2: Einblick in Analytische Untersuchungsverfahren: Probenentnahme\, Auswertung und Diskussion von Ergebnissen. \nWorkshop 3: Umgang mit biozidbelasteten Objekten und Präparaten in der Praxis (Schulen\, naturhistorische Museen …). \nWorkshop 4: Persönliche Schutzausrüstung: Handschutz\, Hautschutz und Atemschutz. \nWorkshop 5: Einblick in analytische Untersuchungsverfahren: Probenentnahme\, Auswertung und Diskussion von Ergebnissen. \nWorkshop 6: Schnelltests für Museen. \nInformationen\nDatum: 12. und 13. Februar 2020\nOrt: Akademie der bildenden Künste Wien\, Augasse 2-6\, 1090 Wien\nKosten der Tagung (1\,5 Tage): 250 Euro\nWorkshops (halber Tag): 100 Euro\nReduzierter Betrag für Early Bird Anmeldung bis Ende Dezember / Reduzierter Betrag für große Museen mit mehreren Teilnehmern \nAnmeldung bitte unter: pascal.querner@gmx.at \nVeranstalter: IPM-Arbeitsgruppe\nin Kooperation mit ÖRV und  
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