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SUMMARY:Symposium „Neuzeller Passionsdarstellungen zum Heiligen Grab“
DESCRIPTION:Symposium zum Abschluss des Konservierungs- und Restaurierungsprojektes an den „Neuzeller Passionsdarstellungen zum Heiligen Grab“  \nDatum: 16. – 17.10.2026 \nVeranstaltungsort: Stiftung Stift Neuzelle\, Stiftsplatz 7\,15898 Neuzelle \nTeilnehmerInnen: 60 Personen \n  \nDas Heilige Grab in Neuzelle wurde um 1751 vom Künstler Johann Felix Seyfried im Auftrag des Klosters Stift Neuzelle geschaffen. Die Inszenierung der Passion und Auferstehung Christi erfolgt in 15 Szenen\, die in fünf Bühnenbildern „Garten“\, „Palast“\, „Palasthof“\, „Stadt“ und „Kalvarienberg“ aufgestellt werden. Das Neuzeller Heilige Grab nutzt die Mittel und Möglichkeiten barocker theatralischer Inszenierung. \nAus kunsthistorischer und restauratorischer Sicht spektakulär ist die Tatsache\, dass die barocken Theaterelemente authentisch erhalten sind und nicht übermalt wurden. \nDie Komplexität des Bild- und Textprogramms\, die künstlerische Qualität\, Größe und der Umfang der erhaltenen Kulissen und Figurentafeln (229 erhaltene Objekte) zeichnen dieses Raumkunstwerk aus. Die kommentierenden Texte auf den Figurentafeln sind als Bilderpredigt zu verstehen\, die sich – in einem vorwiegend protestantischen Umfeld – als gegenreformatorische Mission interpretieren lässt. \n  \nDas Symposium findet zum Abschluss der umfangreichen Konservierungsmaßnahmen – seit 25 Jahren – statt und vermittelt Ergebnisse der restauratorischen und kunsthistorischen Untersuchungen sowie der Konservierungsmaßnahmen und Erkenntnisse zu Aufbau und Inszenierung des Passionstheaters (siehe Programm des Symposiums). Thematisiert werden auch die Themen Vergabe\, organisatorische Rahmenbedingungen der Arbeit an durch Holzschutzmittel kontaminierten Objekten und Erfahrungen von Wartung und Monitoring an jeweils zwei Bühnenbildern mit wechselnden Figurenszenen im zehnjährigen Museumsbetrieb. \nProgramm und Anmeldung \nKooperationspartnerInnen: \nStiftung Stift Neuzelle \nBrandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum
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SUMMARY:Symposium: Gezeichnet und gedruckt – Neue Zugänge zum graphischen Werk von Lucas Cranach
DESCRIPTION:Interdisziplinäre Forschung eröffnet neue Perspektiven auf Zeichnungen\, Druckgraphiken und Werkstattpraktiken eines der produktivsten Künstler der Deutschen Renaissance\n\n\nWann?\n\n16. Oktober 2026\n09.00 Uhr bis 19.30 Uhr\n\n\n17. Oktober 2026\n09.00 Uhr bis 15.15 Uhr\n\n\n\n\nWo?\nTechnische Hochschule Köln\nCologne Institute of Conservation Sciences\nUbierring 40\, Raum 11\n50678 Köln \n\n\nKosten\nkostenfrei \n\n\nAnmeldung\nBis 16. September 2026 \nAnmeldung zum Besuch des Symposiums „Gezeichnet und gedruckt“\, 16. – 17.10.2026 \n\n\nVeranstalter\nTH Köln \n\n\nWeitere Informationen\n Symposium_Programm_2026 (pdf\, 64 KB) \n\nVon 2023 – 2026 widmete sich ein interdisziplinäres Forschungsteam\, gefördert von der DFG und der Ernst von Siemens Kunststiftung\, der Untersuchung und Erschließung von Zeichnungen und Druckgrafiken aus der Cranach-Werkstatt\, die nun frei im Cranach Digital Archive (CDA) zugänglich sind. Das Symposium zielt darauf ab\, die Werke Lucas Cranachs d. Ä.\, seiner Söhne und der Werkstatt in einer erweiterten kunsttechnologischen wie kunsthistorischen Perspektive zu verorten und zu reflektieren. Dabei sollen etwa die Zeichnungen nicht nur als integraler Bestandteil der Werkstattpraxis analysiert\, sondern zugleich in ihren übergreifenden Kontexten in den Blick genommen werden. Für die Druckgrafik liegt erstmals ein Verzeichnis vor\, das die verschiedenen Auflagen und Zustände systematisch dokumentiert und erschließt. Mit Hilfe dieser Ansätze soll sich die Möglichkeit eröffnen\, Produktionsbedingungen\, Funktionszusammenhänge und Rezeptionsweisen grafischer Werke in der Frühen Neuzeit differenziert zu untersuchen.
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