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SUMMARY:Call for Papers: Steintage 2027
DESCRIPTION:Die Fachgruppe Steinkonservierung des VDR plant für kommenden Februar erneut ihre Tagung zur Steinkonservierung: die Steintage 2027. Die Veranstaltung findet vom 18. bis 20. Februar 2027 in Köln statt\, in Kooperation mit dem CICS (Cologne Institute of Conservation Sciences) der TH Köln und des VDR. Themenvorschläge werden bis zum 15. Juli 2026 erbeten. \nAm 18. Februar 2027 sind die Teilnehmenden im Vorfeld zur Exkursionen eingeladen. Eine Gastgeberin ist unter anderen die Kölner Dombauhütte\, die Einblicke in laufende Restaurierungsmaßnahmen und aktuelle Fragestellungen der Steinkonservierung ermöglicht.\nDer 19. Februar 2027 ist dem Vortragsprogramm gewidmet.\nAm 20. Februar 2027 bietet die Fokus GmbH Leipzig eine MetigoMap-Schulung an.\nDas Ziel der Tagung ist es\, Vorträge zu interessanten Restaurierungs- und Forschungsprojekten mit steinkonservatorischen Fragestellungen sowie zu aktuellen und herausfordernden Konservierungsthemen anzubieten\, die den fachlichen Austausch anregen. Erwünscht sind sowohl abgeschlossene als auch laufende oder in Vorbereitung befindliche Projekte. Ebenso willkommen sind Beiträge zu Erkenntnissen und Erfahrungen mit alten und neuen Restaurierungsmaterialien sowie zu Untersuchungs-\, Dokumentations- und Vermittlungsansätzen im Bereich der Steinkonservierung. \nWir freuen uns auf Ihre Vorschläge für 20-25 minütige Redebeiträge. Bitte reichen Sie ein Abstract von maximal 200 Wörtern\, eine Kurzvita sowie ein thematisch passendes Fotos ein\, zum Beispiel die Abbildung eines Objekts\, eines Details\, einer Maßnahme oder eines anderen zum Beitrag passenden Motivs. Mit der Einsendung des Bildes bestätigen die Einreichenden\, dass die Bildrechte für eine Verwendung im Zusammenhang mit der Tagungskommunikation vorliegen.\nEinsendeschluss ist der 15. Juli 2026.\nBitte senden Sie Ihre Unterlagen in einem PDF-Dokument an folgende Mailadresse:\nrestaurierung@skasa.de\nWir freuen uns sehr auf Ihre Themenideen und darauf\, gemeinsam ein vielseitiges und inspirierendes Programm für die Steintage 2027 zu gestalten. \n  \nAbbildungsnachweis: Skulptur Franz Xaver aus einem Ensemble der Südwestfassade der ehemaligen Jesuitenkirche St. Michael in Aachen\, Detail: Saum des Chorhemdes\, unbekannter Künstler\, um 1891\, Morley Kalkstein. Foto: Peter Kozub\, CICS TH Köln. \n	Partner \nDie Veranstaltung wird vom Organisationsteam um Beate Skasa-Lindermeir\, Franziska Müller und Dr. Wanja Wedekind in der Fachgruppe Steinkonservierung mit freundlicher Unterstützung des CICS und des VDR organisiert. \n 
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SUMMARY:Notfall-Seminar 2026
DESCRIPTION:Notfall-Seminar 2026\n\n\n\n\nKulturgutschutz: Der Notfall! Und nun?\n15./16.07.2026\, Köln \nin Kooperation mit dem Notfallverbund Köln und TH Köln\, CICS \nFür Museen\, Sammlungen und Archive entwickelte Notfallpläne dienen der Bewältigung von bedrohlichen Situationen und der Verhinderung von Schadensereignissen\, sogar der Mitigation in Katastrophen. Dieses Ziel wird zum einen durch Risikoanalyse und Risikomanagement erreicht\, zum anderen durch im Vorfeld festgelegte Rollen- und Aufgabenverteilungen\, die ein geordnetes Vorgehen im Krisenfall ermöglichen. Die museale Notfallplanung ist im deutschsprachigen Raum bislang wenig etabliert\, da mit diesem Prozess oft zuerst die möglichen Schwierigkeiten und Hindernisse assoziiert werden. Der eigentliche Nutzen gerät dabei in den Hintergrund. Das Ziel der Veranstaltung ist es\, durch die Vermittlung theoretischer Ansätze\, anschaulicher Fallbeispiele und Übungseinheiten den Teilnehmenden eine grundlegende Einführung in die Notfallplanung zu geben – und damit ein Stück Überzeugungsarbeit für diese zu leisten.\n\n\nWeitere Information\, Programm und Anmeldung
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SUMMARY:Weißer Kittel und Lupenbrille! Restaurierungsprojekt vorgestellt!
DESCRIPTION:Neues Format: Weißer Kittel und Lupenbrille! Restaurierungsprojekt vorgestellt!\n   \nNeues Format: Weißer Kittel und Lupenbrille! Restaurierungsprojekt vorgestellt! \nTermin: 16.07.2026 | 11:00-12:30 \nOnlinekurs \nReferent: Susanne Graner \nReferent: Lena Hönig \nTeilnehmer*innen: 50 \nVeranstalter: Museumsakademie Baden-Württemberg \n  \nAnfang der 1970er Jahre wurde der Designer Verner Panton von einem Wiener Unternehmer mit dem Entwurf eines privaten Partykellers beauftragt. \nInspiriert von der futurischen Gestaltung der „Visiona 2“ in Köln entstand auf einer Fläche von über 200qm ein aus mehreren Räumen bestehendes\, einzigartiges Gesamtkunstwerk. Durch die jahrzehntelange Nutzung und einen Wasserschaden vor einigen Jahren wurde dieses Ensemble stark in Mitleidenschaft gezogen. In Abstimmung mit den Erben konnten die noch erhaltenen Teile des Partykellers in zwei Schritten ausgebaut und in die Restaurierungswerkstätten des Vitra Design Museums verbracht werden. Die einzelnen Bestandteile des Partykellers werden aktuell aufwendig restauriert und konserviert mit dem Ziel\, das Interieur in seiner Materialität und Authentizität zu erhalten und zu stabilisieren\, wobei Patina und Nutzungsspuren nach Möglichkeit bewahrt\, offensichtliche Beschädigungen jedoch beseitigt werden. Nach Abschluss der Arbeiten ist es geplant\, große Teile des Ensembles erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. \n  \nMuseen aus Baden-Württemberg können Restaurierungsprojekte finanziell von der Landesstelle für Museen fördern lassen. Jedes Jahr wird eine Fülle von Objekten in Baden-Württemberg restauriert. Die neue Vortragsreihe bringt je ein besonderes Restaurierungs-Projekt zur Vorstellung.
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SUMMARY:Vortrag: Historische Dachdeckungen und Außenwandbekleidungen
DESCRIPTION:Online-Vortrag am 16.07.2026 um 18 Uhr von Dr. des. Anja Schmid-Engbrodt\, Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege\, im Rahmen der Reihe „Denkmalpflege im Blick“ des LVR \n\n\n\n\n\nSchieferkleid\, Schindelmantel und „Blechhotel“ – Historische Dachdeckungen und Außenwandbekleidungen\n\n\n\nMaterial\, Form und Farbe von Dachdeckungen und Außenwandbekleidungen sind wichtige und prägende Bestandteile von Baudenkmälern und Denkmalbereichen. Sie sind aber auch Verschleiß­schichten\, weshalb sich die Baudenkmalpflege mit der Erneuerung dieser Deckungen auseinanderzu­setzen hat. \nDer Vortrag ist ein bildreiches Plädoyer für die Kunst der Reparatur und den Erhalt einer historischen Vielfalt. \nWeitere Informationen und Zoom-Link
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SUMMARY:Die Arbeit einer Gemälderestauratorin im Schloss Bad Homburg
DESCRIPTION:Führung mit Restauratorin Susanne Danter am 17.07.2026 um 15:00 Uhr im Schloss Bad Homburg\nDie Arbeit einer Gemälderestauratorin – Voruntersuchung\, Schadensanalyse\, Maßnahmen am Beispiel des Portraits „Kaiser Wilhelm I“ \nDie Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen (SG) haben am 1. April 2026 ihr Jubiläumsjahr zum 80-jährigen Bestehen eröffnet. Unter dem Motto „Wir geben Geschichte Zukunft“ möchte die SG ihre Arbeit sichtbar machen. Die  Veranstaltungen bieten Einblicke hinter die Kulissen von Denkmalpflege und Forschung\, dokumentieren die moderne Arbeitsweise\, die sich innovativer Techniken bedient\, und zeigen\, dass sich das Vermittlungsprogramm der SG an ein breites Publikum von kulturhistorisch Interessierten bis zu Familien mit Kindern richtet. Experten- und Sonderführungen\, Vorträge und Aktionstage ermöglichen dabei neue Perspektiven auf bekannte Orte und verborgene Objekte.
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SUMMARY:Archaeological Iron: Context.Corrosion.Conservation
DESCRIPTION:International Conference on 13–14 August 2026 at the Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz\, dedicated to the interdisciplinary study of archaeological iron.\n\n\nThe conference focuses on how find context\, material properties\, corrosion processes and conservation interventions jointly shape both the present condition of objects and their archaeological interpretation. Its aim is to bring these perspectives together in order to better understand the role of iron as a source of historical information. \nThe programme is structured into three thematic sections. The first addresses the production\, technology and provenance of archaeological iron. The second focuses on corrosion processes and states of preservation from a scientific perspective. The third section examines conservation and restoration treatments as part of the object’s biography and considers their impact on interpretation. \nWith international participation\, the conference seeks to encourage exchange between archaeology\, the natural sciences and conservation-restoration\, and to stimulate new research approaches and collaborations. \nProgramme and registration
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SUMMARY:Workshop: East meets West
DESCRIPTION:EAST MEETS WEST \nTraditional Japanese techniques and materials for paper conservation.\nTraining course at the Institut für Bestandserhaltung und Restaurierung (IBR) \nBayerische Staatsbibliothek München\, 24.-28.08.2026 \nEAST MEETS WEST is a five-day training workshop led by Keisuke Sugiyama\, Professor of Conservation at the University of Applied Arts in Yamagata (Japan). Previously\, Sugiyama worked for eight years as a senior conservator of Japanese paintings at the British Museum’s Hirayama Studio in London. \nAs a participant\, you will explore traditional Japanese materials\, adhesives and tools\, gaining a comprehensive understanding of their unique properties. You will also have the opportunity to craft a Karibari to understand its intricate structure and function in depth. In addition\, you will receive hands-on training in lining techniques using a Karibari\, combining practical application with a thorough theoretical grounding of this Japanese method. Our aim is to deepen your understanding of Japanese materials and techniques\, enabling you to incorporate them effectively into Western conservation techniques. \nThe workshop also offers a forum for the exchange of knowledge about paper conservation from East Asian and Western cultures. This is a unique opportunity to learn from a Japanese conservator. You will be provided with a set of original best quality Japanese tools to enable immediate application of newly acquired techniques and facilitate prompt integration into your daily practice. \nWorkshop is limited to 10 participants. Closing date: May 08\, 2026 \nDate: August 24 – 28\, 2026 (Monday through Friday) \nInstructor: Keisuke Sugiyama  \nLanguage: English  \nLocation: Bayerische Staatsbibliothek\, München Fee: 980 Euro (including materials\, Japanese tools\, evening reception) \nContact:\nBayerischeStaatsbibliothek\nInstitut für Bestandserhaltung und Restaurierung (IBR)\nE-Mail: ibr.sekretariat@bsb bsb-muenchen.de\nPhone: +49 (0)89 -28638 -2238
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SUMMARY:Naturwissenschaftliche Kompetenz für zukunftsorientierte Denkmalpflege
DESCRIPTION:Das Institut für Diagnostik und Konservierung an Denkmalen in Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen – ein besonderer Anlass\, um auf drei Jahrzehnte engagierter Arbeit zurückzublicken und zugleich den Blick in die Zukunft zu richten. \nZur Feier des Jubiläums llädt das IDK zu einer zweitägigen Fachtagung Naturwissenschaftliche Kompetenz für zukunftsorientierte Denkmalpflege vom 9. bis 10. September 2026 in die historischen Räumlichkeiten des Gasthofs „Zum Eichenkranz“ in Wörlitz ein. Gemeinsam mit unseren Partnern werden aktuelle Ergebnisse aus der Arbeit des IDK e.V. vorgestellt und diskutiert. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals 2026
DESCRIPTION:Der Tag des offenen Denkmals 2026 findet am Sonntag\, den 13. September 2026\, statt und steht unter dem Motto „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur“. Die zentrale Eröffnungsfeier wird in diesem Jahr in Bambeg auf dem Maximiliansplatz begangen. Veranstaltende können Ihre Aktionen zwischen April und Juni bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) anmelden.  Für die Pressearbeit bittet die DSD schon vorab um Bildmaterial passend zum Motto. \nZum Motto \nWir alle werden von Netzwerken getragen: Ob familiär\, im Freundeskreis\, in Vereinen\, Kirchen oder beruflich – wir existieren nie allein\, sondern leben in Verbindung mit anderen\, die unser persönliches Netzwerk bilden. Aus diesen persönlichen Netzwerken entsteht die Gesellschaft\, in der wir leben und arbeiten. Sie ist das Netzwerk\, in dem wir uns im Land bewegen\, in dem wir Waren und Dienstleistungen\, vor allem aber Gedanken und Ideen austauschen\, um unser Dasein zu sichern und zu entwickeln. All diese Netzwerke formen und stützen unsere Identität – individuell und kollektiv. \nNetzwerke benötigen Infrastruktur – sonst wären sie nicht vernetzt. Knotenpunkte und ihre Verbindungen bilden diese Infrastruktur. Gebaut in Stein\, Beton oder Metall haben Menschen diese Infrastruktur entstehen und wachsen lassen – das macht sie zu Denkmalen\, die unsere täglichen Wege seit jeher mitbestimmen. Historische Konstruktionen\, die nicht nur ihren ideellen Zweck erfüllen\, uns Identität und außergewöhnliche Ästhetik schenken\, sondern teils auch aus praktischen Gründen gepflegt und erhalten werden sollten. Am Tag des offenen Denkmals 2026 wollen wir mit Ihnen gemeinsam zeigen\, wie Ihre Denkmale unsere Netzwerke tragen. \nHinweise für Veranstaltende gibt es hier: Für Veranstaltende | Tag des offenen Denkmals® \n  \n				\n		Vermittlungsbeispiel: Live-Restaurierung in Leipzig\, (c) Christian Hüller
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SUMMARY:Art in Transit 2.0 Symposium
DESCRIPTION:Das Art in Transit 2.0 Symposium wird am 13.09.2026 in Oslo stattfinden\, direkt vor der ICOM-CC Triennial Tagung in Oslo (14.-19. September 2026). Wir hoffen\, ein internationales\, multidisziplinäres Publikum anzusprechen und ein breites Spektrum an Sprechern zu bieten\, um einen regen Austausch bezüglich gemeinsamer Hürden und Chancen von „Art in Transit“ zu fördern. Symposiums-Sprache ist Englisch. Ein vorläufiges Programm steht bereits\, die Registrierung soll noch im Januar starten. \nFür mehr Informationen besuchen Sie gerne die Website: \nArt in Transit 2.0 Symposium \nSie möchten Updates zu Art in Transit bequem ins Email-Postfach? Einfach hier eintragen: \nRecieve updates on Art in transit 2.0 Symposium \nIm Namen des Organisations-Team freuen wir uns auf Sie!
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SUMMARY:21st ICOM-CC Triennial Conference in Oslo
DESCRIPTION:The Norwegian National Organizing Committee for ICOM-CC 2026 welcomes you to the 21st ICOM-CC Triennial Conference in Oslo 14-18 September 2026. The conference will be accompanied by a broad program of events\, before and after the conference\, at venues throughout Norway. \nConservators\, scientists\, curators\, and other museum professionals are invited to experience “the Norwegian Miracle” – a phrase coined by Swiss curator and art historian Hans Ulrich Obrist. “The Norwegian Miracle” describes the recent revisioning of the cultural landscape of Oslo. For more than a decade\, a significant investment has been made into institutions dedicated to art\, cultural heritage\, and conservation in Oslo. The capital of Norway has become a truly cultural destination. Several major initiatives in Norway’s museum sector have resulted in The Munch Museum which opened in 2021\, the National Museum in 2022\, and the new Museum of the Viking Age\, scheduled for completion in 2026. These exceptional new museum buildings are driving the production of new knowledge and helping to strengthen the conservation field. \nOslo is a compact venue where events\, social programs\, and accommodation can be planned within walking distance of each other\, allowing more time for conference activities\, and for conversations and meetings. \nThe theme for the 2026 triennial conference is: Cultural Connections in Conservation. \nConference Website \nEarly bird prices until 15.05.2026
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SUMMARY:Teamarbeit? Denkmalpflege als Schnittstelle der Disziplinen
DESCRIPTION:Jahrestagung AKTLD 2026 (Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege)\nRaitenhaslach\, 30. September bis 3. Oktober 2026 \nTeamarbeit?\nDenkmalpflege als Schnittstelle der Disziplinen \nDer Arbeitskreis Theorie und Lehre in der Denkmalpflege e.V. begibt sich für sein diesjähriges Jahrestreffen in das ehemalige Kloster Raitenhaslach bei Burghausen. In der Zusammenarbeit von Konservierung-Restaurierung und Baudenkmalpflege\, historischer Bauforschung\, ingenieurmäßiger Bauwerkserhaltung und vielen anderen Disziplinen gelang es hier\, einen für diese Region prägenden\nBestandteil des kulturellen Erbes zu erhalten und für neue Aufgaben und Nutzungen zu öffnen. Die Schnittstelle der gemeinsamen Bemühungen bildete dabei die historisch gewachsene\, materielle Substanz. \nMitte des 12. Jahrhunderts in den Wäldern oberhalb der Salzach gestiftet\, befand sich das ehemalige Zisterzienserkloster in der unmittelbaren Nähe des Herrschaftsgebiets der Wittelsbacher\, die in der benachbarten Burg zu Burghausen residierten und die allmählich den Einflussbereich des zum Erzbistum Salzburg gehörenden Klosters einschränkten\, um es schließlich eng an ihre Herrschaft zu binden. Die heutige barocke Wandpfeilerkirche stammt wie viele der angrenzenden Gebäude aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Nach der Säkularisation 1803 wurden aufgrund fehlender Interessenten für eine Nachnutzung große Teile der ursprünglichen Bausubstanz abgerissen. Seit 1978 gehört der Ort zur Gemeinde Burghausen\, die 2003 das verbliebene Ensemble aus Pfarrkirche und Kloster\, Brauerei\, Gaststätte und Wohnbebauung ersteigerte. Die denkmalgerechte Instandsetzung und Restaurierung erfolgte zwischen 2010 und 2017. Der sogenannte Prälatenstock dient seither der Technischen Universität München als Akademiezentrum. \nDamit scheint wenigstens für die kommenden Jahre die Erhaltung im Zusammenspiel zwischen Kommune\, Land und Universität finanziell gesichert und eine angemessene Nutzung gefunden. Ähnliche Transformationen lassen sich etwa auch in Benediktbeuren oder Thierhaupten beobachten\, aber in der über Jahrhunderte maßgeblich durch Klöster geprägten Kulturlandschaft nördlich der Alpen findet sich kaum für jedes dieser Objekte eine adäquate neue Funktion. Diese ehemaligen Klöster stehen beispielhaft\, aber nicht ausschließlich für die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit den historischen Bauten und Infrastrukturen im ländlichen Raum – und für die Notwendigkeit und die Potentiale transdisziplinärer Zusammenarbeit in der Erhaltung dieser Kulturlandschaften. \nDer Denkmalpflege steht dabei deutlich mehr zu\, als die Sicherstellung oder Wiederherstellung einer vorgeblich unveränderten Erscheinung zu gewährleisten. Das scheinbar makellose historische Bild und die bewahrte Substanz allein sind von geringer Relevanz\, wenn es nicht gelingt\, das Überlieferte angemessen und mit Bedacht in gegenwärtige lokale und regionale Sinnzusammenhänge einzubinden. \nDer Umgang mit den Schnittstellen zu gegenwärtigen Ansprüchen und Anforderungen\, zu Öffentlichkeit und Gesellschaft erfordert neben Geschick und Überzeugungskraft womöglich andere Argumente und neue Bündnispartner. Nicht zuletzt kommt es auf eine tragfähige Finanzierung und dauerhafte Unterstützung an. Die Vermittlung\, Inwertsetzung und materielle Erhaltung und Pflege des kulturellen Erbes bedürfen kontinuierlicher Arbeit und Zeit. Nicht zuletzt sind wir mit den Eingriffen\, Restaurierungen und Instandsetzungen unserer Vorgänger/innen und lokaler Traditionen konfrontiert\, haben erneut abzuwägen und womöglich auch zu korrigieren. Diese Prozesse finden unmittelbar an der materiellen Substanz der Denkmäler statt. Pflege und Unterhalt\, Sicherung\, Konservierung und Restaurierung\, Instandsetzung und Reparatur\, die Aufgaben städtebaulicher Denkmalpflege aber auch die Abwägung und Durchführung von Maßnahmen der Neuaneignung und Umnutzung müssen von jemandem geleistet werden. Dabei ist die Arbeit am Denkmal stets eine Gemeinschaftsaufgabe\, sie vereinigt im besten Fall als Teamarbeit vielfältige Disziplinen\, die sich an den Objekten berühren und überschneiden. \nHier müssen Zielstellungen abgestimmt und formuliert\, unterschiedliche Erkenntnisse und Analysen zusammengefasst und bewertet\, Entscheidungen abgewogen und umgesetzt werden. Nicht zuletzt\nerfordert dieser Prozess gemeinsamen Handelns Verständnis und Respekt vor den gegenseitigen disziplinären Perspektiven und Kompetenzen. Aber oft beobachten wir in der Praxis Hierarchien des\nWissens und überkommene Rollenverständnisse\, und immer wieder auch Zielkonflikte. Selten gibt uns das Denkmal allein vor\, was zu tun ist\, oft sind es äußere Bedingungen und Interessen\, die es abzuwägen gilt. Eine Best Practice aber zeigt sich da\, wo in der Auseinandersetzung mit dem Objekt gemeinsam gelernt und neues Wissen produziert wird. Auch das heißt\, das Erbe fortzuschreiben. \nWurde die praktische Denkmalpflege lange Zeit\, nicht zuletzt in den Jahrzehnten des Nachkriegswiederaufbaus\, vorrangig als ein Teilgebiet der Architektur aufgefasst in enger Verbindungen zur Kunstgeschichte und historischen Bauforschung\, sind die denkmalpflegerische Aufgaben nachhaltiger Erhaltung und Pflege ohne die Expertise weiterer benachbarter Disziplinen\, beispielhaft der\nKonservierung-Restaurierung und den Materialwissenschaften\, nicht angemessen zu lösen. Mit den neuen Aufgaben und Anforderungen hat sich das Feld der Denkmalpflege in den vergangenen\nJahrzehnten geöffnet und geweitet. Mit der Spezialisierung und Differenzierung des Faches in getrennte Studienfächer und Aufgabenbereiche geht eine Differenzierung in der Lehre und eventuell auch der Theorie einher. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen bedingt auch eine Erweiterung der Theorie und unserer Begriffe\, Methoden und Referenzen\, wollen wir untereinander sprachfähig bleiben. Wesentlich aber ist ein gegenseitiges Verständnis der unterschiedlichen Fächer im Zusammenspiel am Denkmal\, welches bereits in der Lehre vermittelt werden sollte. \nWeitere Infos folgen.
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SUMMARY:Save the Date: Workshop "Polsterkonservierung"
DESCRIPTION:Bildnachweis: Detail eines Polstermöbels. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Foto: Paula Steinborn\, 2023.\n\n	Die Arbeitsgruppe Polster im VDR lädt vom 07.-09.10.2026 zum nächsten Workshop „Polsterkonservierung – Dokumentation und Erhaltung historischer Polsterungen“ ein. Unter Leitung von Nadine Kilchhofer findet die Veranstaltung diesmal in der Klassik Stiftung Weimar statt. \nDieser praxisorientierte Workshop vermittelt fundiertes Wissen zur Untersuchung\, Dokumentation und Konservierung historischer Polstermöbel. \n \nMit einer Einführung zum Aufbau von Polsterungen\, verwendeten Materialien und Techniken sowie der Entwicklung von Polsterungen vom 17. bis ins 20. Jahrhundert legen wir die Grundlage für Untersuchung\, Dokumentation und Einordnung von gepolsterten Museumsobjekten. Es werden Prinzipien und Methoden der Polsterkonservierung vermittelt\, ihre Möglichkeiten und Grenzen diskutiert. \nAn historischen Polstermöbeln können das Untersuchen\, Dokumentieren und das Erstellen von Konservierungskonzepten praktisch umgesetzt und geübt werden. \nDer Workshop richtet sich an Restaurator:innen\, die mit historischen Polstermöbeln in Museen und Sammlungen arbeiten. \nMerken Sie sich jetzt schon den Termin vor. Weitere Infos folgen…\n	Partner \nDie Veranstaltung wird vom VDR mit freundlicher Unterstützung der Klassik Stiftung Weimar ausgerichtet.
URL:https://www.restauratoren.de/termin/workshop-polsterkonservierung-2026/
LOCATION:Klassik Stiftung Weimar\, Ettersburger Straße 63\, Weimar\, Thüringen\, 99427\, Germany
CATEGORIES:AG Polster,FG Textil,Save the Date,VDR-Veranstaltung,VDR-Weiterbildung,Workshop
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SUMMARY:Nachwuchs gesucht! Zukunft Restaurierung
DESCRIPTION:Die Herbsttagung des Arbeitskreises Konservierung / Restaurierung im Deutschen Museums­bund lädt vom 7. bis 9. Oktober 2026 ins Bayerische Nationalmuseum München ein. Ziel der Tagung ist es\, gemeinsam mit dem Verband der Restaurator:innen (VDR) zu beleuchten\, in welchen Bereichen Nachwuchsmangel herrscht\, woran das liegt und welche Strategien nachhaltig und wirkungsvoll helfen können. Weitere Details folgen. \n 
URL:https://www.restauratoren.de/termin/nachwuchs-gesucht-zukunft-restaurierung/
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SUMMARY:3. KEK-Tagung
DESCRIPTION:Am 8. Oktober 2026 laden wir Sie herzlich zur 3. KEK-Tagung ein\, bei der die gemeinsamen Handlungsfelder von Kulturgutschutz und Demokratiesicherung beleuchtet werden. \nIn Gedächtniseinrichtungen lagern gefährdete Originale\, die Meinungsvielfalt\, Rechtsordnungen\, historische Entwicklungen und politisches Handeln dokumentieren. Der Schutz dieser Überlieferungen ist Grundvoraussetzung für eine quellen- und faktenbasierte Forschung\, eine historische Aufarbeitung sowie die Sichtbarmachung gesellschaftlicher Mehrstimmigkeit. Daher ist der Originalerhalt ein wichtiger Beitrag zu einer lebendigen\, urteilsfähigen und wehrhaften Demokratie.
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SUMMARY:Meisterwerke aus Holz der Familie Roentgen
DESCRIPTION:Führung mit Restaurator Gerd Hermann am 11.10.2026 um 14:00 Uhr im Schloss Weilburg\nMöbel aus der Wetterau in die Welt – Meisterwerke aus Holz der Familie Roentgen \nDie Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen (SG) haben am 1. April 2026 ihr Jubiläumsjahr zum 80-jährigen Bestehen eröffnet. Unter dem Motto „Wir geben Geschichte Zukunft“ möchte die SG ihre Arbeit sichtbar machen. Die  Veranstaltungen bieten Einblicke hinter die Kulissen von Denkmalpflege und Forschung\, dokumentieren die moderne Arbeitsweise\, die sich innovativer Techniken bedient\, und zeigen\, dass sich das Vermittlungsprogramm der SG an ein breites Publikum von kulturhistorisch Interessierten bis zu Familien mit Kindern richtet. Experten- und Sonderführungen\, Vorträge und Aktionstage ermöglichen dabei neue Perspektiven auf bekannte Orte und verborgene Objekte.
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SUMMARY:9. Europäischer Tag der Restaurierung
DESCRIPTION:Mit Fachwissen und Leidenschaft bewahren Restauratorinnen und Restauratoren unser gemeinsames europäisches Kulturerbe. Wie sie das tun\, zeigen sie am 18. Oktober 2025 – beim 9. Europäischen Tag der Restaurierung.\n  \nIn ganz Europa laden die Restauratorenverbände zum Europäischen Tag der Restaurierung ein mit Programm in den Ateliers und auf den Baustellen. Ausgerufen wird der Aktionstag jährlich von der Europäischen Vereinigung der Restauratorenverbände E.C.C.O.. In Deutschland organisiert der Verband der Restaurator:innen (VDR) den Tag. \nRestaurator:innen und Institutionen\, die sich beteiligen möchten\, können ihre Aktionen ab April unter Mitmachen – Tag der Restaurierung registrieren. \n 
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SUMMARY:Messe denkmal
DESCRIPTION:Vom 5.- 7. November 2026 öffnet die denkmal in Leipzig erneut ihre Tore. Dann trifft sich die nationale und internationale Fachwelt auf der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege\, Restaurierung und Altbausanierung. Der Verband der Restaurator:innen (VDR) ist als ideeller Träger wieder aktiv mit dabei. \nMerken Sie sich den Termin schon jetzt vor. Der VDR wird vor Ort sein 25jähriges Bestehen feiern\, ein spannendes Rahmenprogramm anbieten und zur Mitgliederversammlung einladen. \nSchwerpunktthemen der Messe werden sein: \n\nDenkmalvermittlung und baukulturelle Bildung\nKlimaschutz und Nachhaltigkeit\nBauen im Bestand\nDigitalisierung und Technologien\nSchutz des kulturellen Erbes in Notfallsituationen\n\nErgänzt wird das Angebot der denkmal durch die Fachmesse Lehmbau \, den Ausstellungsbereich Archäologie und die MUTEC (5. – 6. November 2026).
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SUMMARY:Workshop "Schaumbasierte Reinigung polychromer Bildwerke"
DESCRIPTION:Bildnachweis: Schaumreinigung des Salonwagens des bayerischen Hofzuges im DB Museum Nürnberg\, 2024.\nFoto: Matthias Paintner (scale vision).\n\n	Workshop „Schaumbasierte Reinigung polychromer Bildwerke“\n20. November 2026 | Nürnberg\nDie Fachgruppe Polychrome Bildwerke im VDR lädt mit freundlicher Unterstützung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg zu einem Workshop zur Herstellung und Anwendung von Schäumen zur Oberflächenreinigung von dreidimensionalen\, empfindlichen Bildwerkoberflächen ein. \nDas 2022 in einem DBU Forschungsprojekt neu entwickelte Schaumreinigunssystem wird im Rahmen eines Workshops von Tamara Schad und Moritz Geissmann vorgestellt. \nInhalt sind die theoretischen Grundlagen der Schaumreinigung sowie praktische Übungen an Testflächen und von den Teilnehmer:innen mitgebrachten Probestücken. \nTamara Schad hat zum Thema Schaumreinigung von Kunst und Kulturgut promoviert und dabei maßgebend zur Entwicklung und Erforschung der Reinigungswirkung von Schäumen beigetragen. \nMoritz Geissmann untersuchte die Schaumreinigung in seiner Masterarbeit und hat Schäume unter anderem zur Reinigung der vergoldeten\, Verzierungen am Salonwagen König Ludwigs II. angewendet. \nDie Räumlichkeiten für den Workshop stellt freundlicherweise das Germanische Nationalmuseum Nürnberg zur Verfügung\, es sind maximal 20 Arbeitsplätze vorhanden. \nWir freuen uns über Ihre/ Eure Teilnahme. \nMerken Sie sich den Termin bereits vor – die Anmeldung wird voraussichtlich im Juli hier freigeschaltet. \n	Partner \nDie Veranstaltung wird vom VDR mit freundlicher Unterstützung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg ausgerichtet.
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LOCATION:Germanisches Nationalmuseum Nürnberg\, Kartäusergasse 1\, Nürnberg\, Bayern\, 90402\, Germany
CATEGORIES:FG Polychrome Bildwerke,VDR-Veranstaltung,VDR-Weiterbildung,Workshop
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