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SUMMARY:Call for Papers: Konservierter Klang
DESCRIPTION:Call for Papers: „Konservierter Klang – Erhaltungsstrategienfür Musikinstrumente und neue Wege zum Klangerlebnis“  \nInterdisziplinärer Workshop am 25.–26. November 2026 in Freiberg/Sachsen \n   \nMusikinstrumente sind sinnliche Kulturgüter\, handwerkliche Meisterwerke und kunstvolle Klangspeicher zugleich. Sie zu erhalten erfordert den Dialog zwischen Restaurierung\, Wissenschaft\, Handwerk und Industrie. \nZiel des Workshops ist es\, aktuelle Forschungs- und Restaurierungsprojekte über materielle\, technische und künstlerische Innovationen zur Bewahrung historischer Instrumente und ihres Klangs vorzustellen und branchenübergreifend zu diskutieren. \nWir suchen: \n\nVorträge (20 Min)\,\nBlitzlichter (7 Min)\nPoster\n\nThemenschwerpunkte: \n\nRestaurierungsprojekte von Instrumenten und Klangkörpern zum Substanzerhalt\, -ersatz und -sicherung\nInnovative Projekte zur Akustikforschung\, dem Instrumentenbau bzw. der (digitalen) Sicherung von instrumentalen Sammlungen und Klängen\nForschungsprojekte zum (präventiven) Schutz von Oberflächen aus Metall\, Holz und Materialkombinationen vor Schädigungen und Schadstoffen (Schimmel\, Schädlinge\, Korrosion\, …) sowie Prüf- und Analyseverfahren\n\nWillkommen sind Praxisberichte\, Fallstudien und innovative Ideen für potentielle Forschungsprojekte. \nWir freuen uns auf Vorschläge bis 02.09.2026 an info@innokultur.de
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SUMMARY:Naturwissenschaftliche Kompetenz für zukunftsorientierte Denkmalpflege
DESCRIPTION:Das Institut für Diagnostik und Konservierung an Denkmalen in Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen – ein besonderer Anlass\, um auf drei Jahrzehnte engagierter Arbeit zurückzublicken und zugleich den Blick in die Zukunft zu richten. \nZur Feier des Jubiläums llädt das IDK zu einer zweitägigen Fachtagung Naturwissenschaftliche Kompetenz für zukunftsorientierte Denkmalpflege vom 9. bis 10. September 2026 in die historischen Räumlichkeiten des Gasthofs „Zum Eichenkranz“ in Wörlitz ein. Gemeinsam mit unseren Partnern werden aktuelle Ergebnisse aus der Arbeit des IDK e.V. vorgestellt und diskutiert. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals 2026
DESCRIPTION:Der Tag des offenen Denkmals 2026 findet am Sonntag\, den 13. September 2026\, statt und steht unter dem Motto „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur“. Die zentrale Eröffnungsfeier wird in diesem Jahr in Bambeg auf dem Maximiliansplatz begangen. Veranstaltende können Ihre Aktionen zwischen April und Juni bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) anmelden.  Für die Pressearbeit bittet die DSD schon vorab um Bildmaterial passend zum Motto. \nZum Motto \nWir alle werden von Netzwerken getragen: Ob familiär\, im Freundeskreis\, in Vereinen\, Kirchen oder beruflich – wir existieren nie allein\, sondern leben in Verbindung mit anderen\, die unser persönliches Netzwerk bilden. Aus diesen persönlichen Netzwerken entsteht die Gesellschaft\, in der wir leben und arbeiten. Sie ist das Netzwerk\, in dem wir uns im Land bewegen\, in dem wir Waren und Dienstleistungen\, vor allem aber Gedanken und Ideen austauschen\, um unser Dasein zu sichern und zu entwickeln. All diese Netzwerke formen und stützen unsere Identität – individuell und kollektiv. \nNetzwerke benötigen Infrastruktur – sonst wären sie nicht vernetzt. Knotenpunkte und ihre Verbindungen bilden diese Infrastruktur. Gebaut in Stein\, Beton oder Metall haben Menschen diese Infrastruktur entstehen und wachsen lassen – das macht sie zu Denkmalen\, die unsere täglichen Wege seit jeher mitbestimmen. Historische Konstruktionen\, die nicht nur ihren ideellen Zweck erfüllen\, uns Identität und außergewöhnliche Ästhetik schenken\, sondern teils auch aus praktischen Gründen gepflegt und erhalten werden sollten. Am Tag des offenen Denkmals 2026 wollen wir mit Ihnen gemeinsam zeigen\, wie Ihre Denkmale unsere Netzwerke tragen. \nHinweise für Veranstaltende gibt es hier: Für Veranstaltende | Tag des offenen Denkmals® \n  \n				\n		Vermittlungsbeispiel: Live-Restaurierung in Leipzig\, (c) Christian Hüller
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SUMMARY:Art in Transit 2.0 Symposium
DESCRIPTION:Das Art in Transit 2.0 Symposium wird am 13.09.2026 in Oslo stattfinden\, direkt vor der ICOM-CC Triennial Tagung in Oslo (14.-19. September 2026). Wir hoffen\, ein internationales\, multidisziplinäres Publikum anzusprechen und ein breites Spektrum an Sprechern zu bieten\, um einen regen Austausch bezüglich gemeinsamer Hürden und Chancen von „Art in Transit“ zu fördern. Symposiums-Sprache ist Englisch. Ein vorläufiges Programm steht bereits\, die Registrierung soll noch im Januar starten. \nFür mehr Informationen besuchen Sie gerne die Website: \nArt in Transit 2.0 Symposium \nSie möchten Updates zu Art in Transit bequem ins Email-Postfach? Einfach hier eintragen: \nRecieve updates on Art in transit 2.0 Symposium \nIm Namen des Organisations-Team freuen wir uns auf Sie!
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SUMMARY:21st ICOM-CC Triennial Conference in Oslo
DESCRIPTION:The Norwegian National Organizing Committee for ICOM-CC 2026 welcomes you to the 21st ICOM-CC Triennial Conference in Oslo 14-18 September 2026. The conference will be accompanied by a broad program of events\, before and after the conference\, at venues throughout Norway. \nConservators\, scientists\, curators\, and other museum professionals are invited to experience “the Norwegian Miracle” – a phrase coined by Swiss curator and art historian Hans Ulrich Obrist. “The Norwegian Miracle” describes the recent revisioning of the cultural landscape of Oslo. For more than a decade\, a significant investment has been made into institutions dedicated to art\, cultural heritage\, and conservation in Oslo. The capital of Norway has become a truly cultural destination. Several major initiatives in Norway’s museum sector have resulted in The Munch Museum which opened in 2021\, the National Museum in 2022\, and the new Museum of the Viking Age\, scheduled for completion in 2026. These exceptional new museum buildings are driving the production of new knowledge and helping to strengthen the conservation field. \nOslo is a compact venue where events\, social programs\, and accommodation can be planned within walking distance of each other\, allowing more time for conference activities\, and for conversations and meetings. \nThe theme for the 2026 triennial conference is: Cultural Connections in Conservation. \nConference Website \nEarly bird prices until 15.05.2026
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SUMMARY:Baroque Stucco Marble Altars: Materials\, Conservation and Meaning
DESCRIPTION:Invitation to the international conference Baroque Stucco Marble Altars: Materials\, Conservation and Meaning\, which will take place on 15–16 September 2026 at the National Gallery of Slovenia in Ljubljana. \nFurther information\, including the invitation and the conference programme\, is also available on the website of the Slovenian Society for Conservation and Restoration at the following links: \nVabilo na mednarodno konferenco “Baročni štukmarmorni oltarji: materiali\, ohranjanje in pomen” | Društvo restavratorjev Slovenije \n  \nMicrosoft Word – Stucco marble_invitation_audience_programme.docx
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SUMMARY:Translozierung einer BBC-Leitwarte von 1915
DESCRIPTION:Vortrag (hybrid) von Emelie Kories\, B.A.\, Restauratorin für Metallobjekte und Dr. Daniel Römer\, Kurator\, TECHNOSEUM Mannheim am 17.09.2026 um 17 Uhr: \nTranslozierung einer BBC-Leitwarte von 1915 von Hürth-Knapsack über Osterath ins TECHNOSEUM \n  \nDie in der Mitte des Ersten Weltkriegs konstruierte monumentale Leitwarte einer Stickstoffdünger-Fabrik steht für den Übergang zweier Ären: vom „goldenen Zeitalter der Elektrotechnik“ hin zur Nüchternheit der 1920er Jahre und von der traditionellen Maß- und Formenvielfalt zur Standardisierung und Normung. Ihre Umbauten spiegeln die Weltwirtschaftskrise von 1929 ebenso wie ästhetische Anspruchslosigkeit der Nachkriegsjahre wider. Auch die erste Musealisierung in der ehemaligen Elektrothek (Meerbusch-Osterath) 1995 hat Spuren hinterlassen. \nIn diesem Vortrag werden zum einen diese historischen Besonderheiten beleuchtet\, zum anderen die Translozierung ins TECHNOSEUM erläutert. Dabei werden insbesondere die logistischen und restauratorischen Herausforderungen sowie deren praktische Umsetzung vorgestellt. \nDas Restaurierungskolloquium bietet am TECHNOSEUM in Mannheim seit 1988 eine Plattform für aktuelle Fragen\, die sich mit der Erhaltung und Bewahrung von Kunst- und Kulturgut beschäftigen. \nVor jedem Vortrag wird die Einladung zum digitalen Vortrag über den Emailverteiler verschickt.  \nAußerdem können Sie sich über die Internetseite des TECHNOSEUM einwählen: www.technoseum.de \nEs ist keine Anmeldung notwendig! \n 
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SUMMARY:Textil und geistliches Leben im mittelalterlichen Kirchenraum
DESCRIPTION:„Textil und gesitliches Leben im mittelalterlichen Kirchenraum“\nTagung der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt im Dom zu Halberstadt \n\nam 18. und 19. September 2026 \n\n\n\n\n\n\n\nDer Dom St. Stephanus und St. Sixtus zu Halberstadt und der in der Domklausur verwahrte Domschatz stellen ein einzigartiges Bau-\, Kirchen- und Kulturdenkmal von europäischem Rang dar. Mit mehr als 1250 noch erhaltenen\, zumeist mittelalterlichen Kunstwerken zählt der Domschatz zu den national bedeutendsten Kirchenschätzen und ist das größte Ensemble überwiegend mittelalterlicher Sakralkunst außerhalb des Vatikans. Allein der Textilbestand umfasst über 500 Objekte\, darunter sind die ältesten gewirkten Bildteppiche der Welt\, Antependien\, Decken und Tücher zur Altarauskleidung und 86 vollständig erhaltene Gewänder. Für den Gottesdienst vor Ort bestimmt\, vermitteln sie Einblicke in die Liturgie einer Bischofskirche und dokumentieren damit das religiöse Leben am Dom. \nAnlässlich der von Barbara Pregla und Anja Preiß erarbeiteten fünfbändigen Publikation dieses Bestandes\, die jüngst erschien\, stellt diese Tagung die liturgischen Textilien in ihrer Verwendung im mittelalterlichen Kirchenraum der römischlateinischen Kirche in den wissenschaftlichen Fokus. Der Blick richtet sich dabei nicht nur auf die Halberstädter Textilien\, sondern auch auf Paramente anderer Kathedralkirchen in Deutschland und Europa. \nWeitere Informationen zum Tagungsprogramm und Anmeldung
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SUMMARY:Tagung: Kulturgutschutz im Weimarer Dreieck
DESCRIPTION:Die Stiftung Genshagen lädt gemeinsam mit dem Polnischen Institut Berlin\, dem Institut français Berlin\, der Kulturstiftung der Länder und der gastgebenden Institution Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu einer deutsch-französisch-polnischen Fachkonferenz ein: \n„Kulturgutschutz im Weimarer Dreieck“\nDienstag\, 22. September 2026 von 09:15 bis 16:00 Uhr in der Staatsbibliothek zu Berlin\, Unter den Linden 8\, 10117 Berlin \nMit dieser eintägigen Veranstaltung möchte die Stiftung Genshagen zusammen mit ihren Partnerinstitutionen das Thema des Kulturgutschutzes aufgreifen und die Perspektiven unserer Nachbarländer einbeziehen. Dabei werden neue Impulse\, wertvolle Informationen\, bereits erprobte Erfahrungen geteilt und gesammelt\, um Debatten\, gegenseitige Beratung und künftige Kooperationen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Kulturgütern anzustoßen. \nDie Veranstaltung wird simultan auf Deutsch\, Französisch und Polnisch gedolmetscht. \nDa die Teilnehmendenzahl aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt ist\, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung. \nPraktische Hinweise: \n\nDas Programm finden Sie hier.\n• Wir bitten um Anmeldung bis zum 7. September 2026 über das Anmeldeformular.\n• Die Veranstaltung wird deutsch-französisch-polnisch gedolmetscht.\n\nFür weitere Rückfragen zur Veranstaltung können Sie sich gerne an die für die Veranstaltung zuständige Projektleitung in der Stiftung Genshagen\, Magdalena Niziol (niziol@stiftung-genshagen.de) wenden.
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SUMMARY:Alle Wetter – Schutz für Denkmale
DESCRIPTION:Denkmalpflege: Westfälisch – Praktisch\nEine Veranstaltungsreihe der LWL-Denkmalpflege\, Landschafts- und Baukultur Westfalen \n„Alle Wetter – Schutz für Denkmale“ heißt die Veranstaltung am 24.09.2026 in Detmold. \n„Unwetter und Sturm“ – schon die ursprüngliche althochdeutsche Wortbedeutung verweist auf die Gefahren des Wetters für gebaute Zeugnisse. In Anknüpfung an das letztjährige Thema „Dächer“ betrachten wir in diesem Jahr das Denkmal in der Gesamtheit und seinen Schutz vor der Witterung. Wie kann dieser baukonstruktiv\, logisch und gestalterisch ansprechend gelöst oder gar inszeniert werden? Im Rahmen unserer Fortbildungsveranstaltung schauen wir uns historische\, regionale und überregionale Lösungen an und zeigen anhand von Beispielen\, wie die Detailplanung gelingen kann. Wie immer runden Praxisvorführungen im Freilichtmuseum das Programm anschaulich ab. \nWeitere Informationen und Anmeldung
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SUMMARY:THEMA | heute #16 Zugang zum VDR für Bachelors – Digitale Fragestunde für Mitglieder
DESCRIPTION:Webinar „THEMA | heute #16 Zugang zum VDR für Bachelors – Digitale Fragestunde für Mitglieder“\n29. September 2026 um 18:30 Uhr (ca. 60-90 Minuten) | Online\nNach über zwanzig Jahren gelebter Berufspraxis seit Einführung der Bologna-Reform kam in der Mitgliedschaft der Wunsch auf\, die bisherigen Aufnahmekriterien des Berufsverbands zu reflektieren und zu überdenken. Manche beenden ihr Restaurierungsstudium nach dem Bachelor\, andere entscheiden sich für weiterführende Masterprogramme in verwandten Disziplinen und können daraufhin keine Ordentlichen Mitglieder im VDR werden. \nDer VDR hat sich daraufhin vorgenommen\, ergebnisoffen über eine mögliche Anpassung der satzungsgemäßen Zugangskriterien zum Verband zu diskutieren und Empfehlungen zur Aufnahme von Mitgliedern zu entwickeln. Dazu hat sich 2024 eine breit aufgestellte Arbeitsgruppe konstituiert\, die in einem ersten Schritt eine Empfehlung für die Aufnahme von Bachelor-Absolvent:innen erarbeitet hat. \nDiese Empfehlung wurde am 7. November 2025 auf der Mitgliederversammlung in Hildesheim vorgestellt. Im dort erhobenen Stimmungsbild sprachen sich 84 Prozent der Anwesenden für eine Aufnahme von Bachelor-Absolvent:innen aus. Eine Online-Befragung im Frühjahr\, die allen Mitgliedern offenstand\, bestätigt dieses Ergebnis nahezu: 60 Prozent der Teilnehmenden unterstüzen die Empfehlung uneingeschränkt\, weitere 16 Prozent grundsätzlich mit Einschränkungen. \nDie freien Kommentare\, in denen Fragen\, Bedenken und Voraussetzungen formuliert wurden\, zeigen\, dass Klärungsbedarf besteht. Deshalb möchten wir unseren Mitgliedern am 29. September um 18:30 Uhr die zweite digitale Fragestunde für einen gemeinsamen Austausch anbieten\, zu der wir hiermit herzlich einladen. \n	Gut zu wissen \nDie Veranstaltung findet online über Zoom statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie etwa einen Tag vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail. \nSie haben Fragen zum Thema? Schon bei der Anmeldung können Sie uns Ihre konkreten Fragen mitteilen – wir greifen diese gerne im Webinar auf. \nBitte beachten Sie: Das Webinar wird nicht aufgezeichnet. Wir freuen uns daher besonders\, Sie live dabei zu haben! \n	Anmeldung \nAnmeldeschluss: 27. September 2026 \nDas kostenfreie Webinar richtet sich ausschließlich an VDR-Mitglieder.\nWichtige Hinweise zur Anmeldung:Mit dem Absenden des Online-Formulars ist Ihre Anmeldung verbindlich.Sie erhalten im Anschluss eine automatische Bestätigung per E-Mail mit Ihren Anmeldedaten.\nBitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.Sollten Sie innerhalb von 24 Stunden keine Bestätigung erhalten\, kontaktieren Sie uns bitte unter: veranstaltungen[at]restauratoren.de
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SUMMARY:Teamarbeit? Denkmalpflege als Schnittstelle der Disziplinen
DESCRIPTION:Jahrestagung AKTLD 2026 (Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege)\nRaitenhaslach\, 30. September bis 3. Oktober 2026 \nTeamarbeit?\nDenkmalpflege als Schnittstelle der Disziplinen \nDer Arbeitskreis Theorie und Lehre in der Denkmalpflege e.V. begibt sich für sein diesjähriges Jahrestreffen in das ehemalige Kloster Raitenhaslach bei Burghausen. In der Zusammenarbeit von Konservierung-Restaurierung und Baudenkmalpflege\, historischer Bauforschung\, ingenieurmäßiger Bauwerkserhaltung und vielen anderen Disziplinen gelang es hier\, einen für diese Region prägenden\nBestandteil des kulturellen Erbes zu erhalten und für neue Aufgaben und Nutzungen zu öffnen. Die Schnittstelle der gemeinsamen Bemühungen bildete dabei die historisch gewachsene\, materielle Substanz. \nMitte des 12. Jahrhunderts in den Wäldern oberhalb der Salzach gestiftet\, befand sich das ehemalige Zisterzienserkloster in der unmittelbaren Nähe des Herrschaftsgebiets der Wittelsbacher\, die in der benachbarten Burg zu Burghausen residierten und die allmählich den Einflussbereich des zum Erzbistum Salzburg gehörenden Klosters einschränkten\, um es schließlich eng an ihre Herrschaft zu binden. Die heutige barocke Wandpfeilerkirche stammt wie viele der angrenzenden Gebäude aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Nach der Säkularisation 1803 wurden aufgrund fehlender Interessenten für eine Nachnutzung große Teile der ursprünglichen Bausubstanz abgerissen. Seit 1978 gehört der Ort zur Gemeinde Burghausen\, die 2003 das verbliebene Ensemble aus Pfarrkirche und Kloster\, Brauerei\, Gaststätte und Wohnbebauung ersteigerte. Die denkmalgerechte Instandsetzung und Restaurierung erfolgte zwischen 2010 und 2017. Der sogenannte Prälatenstock dient seither der Technischen Universität München als Akademiezentrum. \nDamit scheint wenigstens für die kommenden Jahre die Erhaltung im Zusammenspiel zwischen Kommune\, Land und Universität finanziell gesichert und eine angemessene Nutzung gefunden. Ähnliche Transformationen lassen sich etwa auch in Benediktbeuren oder Thierhaupten beobachten\, aber in der über Jahrhunderte maßgeblich durch Klöster geprägten Kulturlandschaft nördlich der Alpen findet sich kaum für jedes dieser Objekte eine adäquate neue Funktion. Diese ehemaligen Klöster stehen beispielhaft\, aber nicht ausschließlich für die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit den historischen Bauten und Infrastrukturen im ländlichen Raum – und für die Notwendigkeit und die Potentiale transdisziplinärer Zusammenarbeit in der Erhaltung dieser Kulturlandschaften. \nDer Denkmalpflege steht dabei deutlich mehr zu\, als die Sicherstellung oder Wiederherstellung einer vorgeblich unveränderten Erscheinung zu gewährleisten. Das scheinbar makellose historische Bild und die bewahrte Substanz allein sind von geringer Relevanz\, wenn es nicht gelingt\, das Überlieferte angemessen und mit Bedacht in gegenwärtige lokale und regionale Sinnzusammenhänge einzubinden. \nDer Umgang mit den Schnittstellen zu gegenwärtigen Ansprüchen und Anforderungen\, zu Öffentlichkeit und Gesellschaft erfordert neben Geschick und Überzeugungskraft womöglich andere Argumente und neue Bündnispartner. Nicht zuletzt kommt es auf eine tragfähige Finanzierung und dauerhafte Unterstützung an. Die Vermittlung\, Inwertsetzung und materielle Erhaltung und Pflege des kulturellen Erbes bedürfen kontinuierlicher Arbeit und Zeit. Nicht zuletzt sind wir mit den Eingriffen\, Restaurierungen und Instandsetzungen unserer Vorgänger/innen und lokaler Traditionen konfrontiert\, haben erneut abzuwägen und womöglich auch zu korrigieren. Diese Prozesse finden unmittelbar an der materiellen Substanz der Denkmäler statt. Pflege und Unterhalt\, Sicherung\, Konservierung und Restaurierung\, Instandsetzung und Reparatur\, die Aufgaben städtebaulicher Denkmalpflege aber auch die Abwägung und Durchführung von Maßnahmen der Neuaneignung und Umnutzung müssen von jemandem geleistet werden. Dabei ist die Arbeit am Denkmal stets eine Gemeinschaftsaufgabe\, sie vereinigt im besten Fall als Teamarbeit vielfältige Disziplinen\, die sich an den Objekten berühren und überschneiden. \nHier müssen Zielstellungen abgestimmt und formuliert\, unterschiedliche Erkenntnisse und Analysen zusammengefasst und bewertet\, Entscheidungen abgewogen und umgesetzt werden. Nicht zuletzt\nerfordert dieser Prozess gemeinsamen Handelns Verständnis und Respekt vor den gegenseitigen disziplinären Perspektiven und Kompetenzen. Aber oft beobachten wir in der Praxis Hierarchien des\nWissens und überkommene Rollenverständnisse\, und immer wieder auch Zielkonflikte. Selten gibt uns das Denkmal allein vor\, was zu tun ist\, oft sind es äußere Bedingungen und Interessen\, die es abzuwägen gilt. Eine Best Practice aber zeigt sich da\, wo in der Auseinandersetzung mit dem Objekt gemeinsam gelernt und neues Wissen produziert wird. Auch das heißt\, das Erbe fortzuschreiben. \nWurde die praktische Denkmalpflege lange Zeit\, nicht zuletzt in den Jahrzehnten des Nachkriegswiederaufbaus\, vorrangig als ein Teilgebiet der Architektur aufgefasst in enger Verbindungen zur Kunstgeschichte und historischen Bauforschung\, sind die denkmalpflegerische Aufgaben nachhaltiger Erhaltung und Pflege ohne die Expertise weiterer benachbarter Disziplinen\, beispielhaft der\nKonservierung-Restaurierung und den Materialwissenschaften\, nicht angemessen zu lösen. Mit den neuen Aufgaben und Anforderungen hat sich das Feld der Denkmalpflege in den vergangenen\nJahrzehnten geöffnet und geweitet. Mit der Spezialisierung und Differenzierung des Faches in getrennte Studienfächer und Aufgabenbereiche geht eine Differenzierung in der Lehre und eventuell auch der Theorie einher. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen bedingt auch eine Erweiterung der Theorie und unserer Begriffe\, Methoden und Referenzen\, wollen wir untereinander sprachfähig bleiben. Wesentlich aber ist ein gegenseitiges Verständnis der unterschiedlichen Fächer im Zusammenspiel am Denkmal\, welches bereits in der Lehre vermittelt werden sollte. \nWeitere Infos folgen.
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