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SUMMARY:Teamarbeit? Denkmalpflege als Schnittstelle der Disziplinen
DESCRIPTION:Jahrestagung AKTLD 2026 (Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege)\nRaitenhaslach\, 30. September bis 3. Oktober 2026 \nTeamarbeit?\nDenkmalpflege als Schnittstelle der Disziplinen \nDer Arbeitskreis Theorie und Lehre in der Denkmalpflege e.V. begibt sich für sein diesjähriges Jahrestreffen in das ehemalige Kloster Raitenhaslach bei Burghausen. In der Zusammenarbeit von Konservierung-Restaurierung und Baudenkmalpflege\, historischer Bauforschung\, ingenieurmäßiger Bauwerkserhaltung und vielen anderen Disziplinen gelang es hier\, einen für diese Region prägenden\nBestandteil des kulturellen Erbes zu erhalten und für neue Aufgaben und Nutzungen zu öffnen. Die Schnittstelle der gemeinsamen Bemühungen bildete dabei die historisch gewachsene\, materielle Substanz. \nMitte des 12. Jahrhunderts in den Wäldern oberhalb der Salzach gestiftet\, befand sich das ehemalige Zisterzienserkloster in der unmittelbaren Nähe des Herrschaftsgebiets der Wittelsbacher\, die in der benachbarten Burg zu Burghausen residierten und die allmählich den Einflussbereich des zum Erzbistum Salzburg gehörenden Klosters einschränkten\, um es schließlich eng an ihre Herrschaft zu binden. Die heutige barocke Wandpfeilerkirche stammt wie viele der angrenzenden Gebäude aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Nach der Säkularisation 1803 wurden aufgrund fehlender Interessenten für eine Nachnutzung große Teile der ursprünglichen Bausubstanz abgerissen. Seit 1978 gehört der Ort zur Gemeinde Burghausen\, die 2003 das verbliebene Ensemble aus Pfarrkirche und Kloster\, Brauerei\, Gaststätte und Wohnbebauung ersteigerte. Die denkmalgerechte Instandsetzung und Restaurierung erfolgte zwischen 2010 und 2017. Der sogenannte Prälatenstock dient seither der Technischen Universität München als Akademiezentrum. \nDamit scheint wenigstens für die kommenden Jahre die Erhaltung im Zusammenspiel zwischen Kommune\, Land und Universität finanziell gesichert und eine angemessene Nutzung gefunden. Ähnliche Transformationen lassen sich etwa auch in Benediktbeuren oder Thierhaupten beobachten\, aber in der über Jahrhunderte maßgeblich durch Klöster geprägten Kulturlandschaft nördlich der Alpen findet sich kaum für jedes dieser Objekte eine adäquate neue Funktion. Diese ehemaligen Klöster stehen beispielhaft\, aber nicht ausschließlich für die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit den historischen Bauten und Infrastrukturen im ländlichen Raum – und für die Notwendigkeit und die Potentiale transdisziplinärer Zusammenarbeit in der Erhaltung dieser Kulturlandschaften. \nDer Denkmalpflege steht dabei deutlich mehr zu\, als die Sicherstellung oder Wiederherstellung einer vorgeblich unveränderten Erscheinung zu gewährleisten. Das scheinbar makellose historische Bild und die bewahrte Substanz allein sind von geringer Relevanz\, wenn es nicht gelingt\, das Überlieferte angemessen und mit Bedacht in gegenwärtige lokale und regionale Sinnzusammenhänge einzubinden. \nDer Umgang mit den Schnittstellen zu gegenwärtigen Ansprüchen und Anforderungen\, zu Öffentlichkeit und Gesellschaft erfordert neben Geschick und Überzeugungskraft womöglich andere Argumente und neue Bündnispartner. Nicht zuletzt kommt es auf eine tragfähige Finanzierung und dauerhafte Unterstützung an. Die Vermittlung\, Inwertsetzung und materielle Erhaltung und Pflege des kulturellen Erbes bedürfen kontinuierlicher Arbeit und Zeit. Nicht zuletzt sind wir mit den Eingriffen\, Restaurierungen und Instandsetzungen unserer Vorgänger/innen und lokaler Traditionen konfrontiert\, haben erneut abzuwägen und womöglich auch zu korrigieren. Diese Prozesse finden unmittelbar an der materiellen Substanz der Denkmäler statt. Pflege und Unterhalt\, Sicherung\, Konservierung und Restaurierung\, Instandsetzung und Reparatur\, die Aufgaben städtebaulicher Denkmalpflege aber auch die Abwägung und Durchführung von Maßnahmen der Neuaneignung und Umnutzung müssen von jemandem geleistet werden. Dabei ist die Arbeit am Denkmal stets eine Gemeinschaftsaufgabe\, sie vereinigt im besten Fall als Teamarbeit vielfältige Disziplinen\, die sich an den Objekten berühren und überschneiden. \nHier müssen Zielstellungen abgestimmt und formuliert\, unterschiedliche Erkenntnisse und Analysen zusammengefasst und bewertet\, Entscheidungen abgewogen und umgesetzt werden. Nicht zuletzt\nerfordert dieser Prozess gemeinsamen Handelns Verständnis und Respekt vor den gegenseitigen disziplinären Perspektiven und Kompetenzen. Aber oft beobachten wir in der Praxis Hierarchien des\nWissens und überkommene Rollenverständnisse\, und immer wieder auch Zielkonflikte. Selten gibt uns das Denkmal allein vor\, was zu tun ist\, oft sind es äußere Bedingungen und Interessen\, die es abzuwägen gilt. Eine Best Practice aber zeigt sich da\, wo in der Auseinandersetzung mit dem Objekt gemeinsam gelernt und neues Wissen produziert wird. Auch das heißt\, das Erbe fortzuschreiben. \nWurde die praktische Denkmalpflege lange Zeit\, nicht zuletzt in den Jahrzehnten des Nachkriegswiederaufbaus\, vorrangig als ein Teilgebiet der Architektur aufgefasst in enger Verbindungen zur Kunstgeschichte und historischen Bauforschung\, sind die denkmalpflegerische Aufgaben nachhaltiger Erhaltung und Pflege ohne die Expertise weiterer benachbarter Disziplinen\, beispielhaft der\nKonservierung-Restaurierung und den Materialwissenschaften\, nicht angemessen zu lösen. Mit den neuen Aufgaben und Anforderungen hat sich das Feld der Denkmalpflege in den vergangenen\nJahrzehnten geöffnet und geweitet. Mit der Spezialisierung und Differenzierung des Faches in getrennte Studienfächer und Aufgabenbereiche geht eine Differenzierung in der Lehre und eventuell auch der Theorie einher. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen bedingt auch eine Erweiterung der Theorie und unserer Begriffe\, Methoden und Referenzen\, wollen wir untereinander sprachfähig bleiben. Wesentlich aber ist ein gegenseitiges Verständnis der unterschiedlichen Fächer im Zusammenspiel am Denkmal\, welches bereits in der Lehre vermittelt werden sollte. \nWeitere Infos folgen.
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SUMMARY:Save the Date: Workshop "Polsterkonservierung"
DESCRIPTION:Bildnachweis: Detail eines Polstermöbels. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Foto: Paula Steinborn\, 2023.\n\n	Die Arbeitsgruppe Polster im VDR lädt vom 07.-09.10.2026 zum nächsten Workshop „Polsterkonservierung – Dokumentation und Erhaltung historischer Polsterungen“ ein. Unter Leitung von Nadine Kilchhofer findet die Veranstaltung diesmal in der Klassik Stiftung Weimar statt. \nDieser praxisorientierte Workshop vermittelt fundiertes Wissen zur Untersuchung\, Dokumentation und Konservierung historischer Polstermöbel. \n \nMit einer Einführung zum Aufbau von Polsterungen\, verwendeten Materialien und Techniken sowie der Entwicklung von Polsterungen vom 17. bis ins 20. Jahrhundert legen wir die Grundlage für Untersuchung\, Dokumentation und Einordnung von gepolsterten Museumsobjekten. Es werden Prinzipien und Methoden der Polsterkonservierung vermittelt\, ihre Möglichkeiten und Grenzen diskutiert. \nAn historischen Polstermöbeln können das Untersuchen\, Dokumentieren und das Erstellen von Konservierungskonzepten praktisch umgesetzt und geübt werden. \nDer Workshop richtet sich an Restaurator:innen\, die mit historischen Polstermöbeln in Museen und Sammlungen arbeiten. \nMerken Sie sich jetzt schon den Termin vor. Weitere Infos folgen…\n	Partner \nDie Veranstaltung wird vom VDR mit freundlicher Unterstützung der Klassik Stiftung Weimar ausgerichtet.
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SUMMARY:Nachwuchs gesucht! Zukunft Restaurierung
DESCRIPTION:Die Herbsttagung des Arbeitskreises Konservierung / Restaurierung im Deutschen Museums­bund lädt vom 7. bis 9. Oktober 2026 ins Bayerische Nationalmuseum München ein. Ziel der Tagung ist es\, gemeinsam mit dem Verband der Restaurator:innen (VDR) zu beleuchten\, in welchen Bereichen Nachwuchsmangel herrscht\, woran das liegt und welche Strategien nachhaltig und wirkungsvoll helfen können. Weitere Details folgen. \n 
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SUMMARY:3. KEK-Tagung
DESCRIPTION:Am 8. Oktober 2026 laden wir Sie herzlich zur 3. KEK-Tagung ein\, bei der die gemeinsamen Handlungsfelder von Kulturgutschutz und Demokratiesicherung beleuchtet werden. \nIn Gedächtniseinrichtungen lagern gefährdete Originale\, die Meinungsvielfalt\, Rechtsordnungen\, historische Entwicklungen und politisches Handeln dokumentieren. Der Schutz dieser Überlieferungen ist Grundvoraussetzung für eine quellen- und faktenbasierte Forschung\, eine historische Aufarbeitung sowie die Sichtbarmachung gesellschaftlicher Mehrstimmigkeit. Daher ist der Originalerhalt ein wichtiger Beitrag zu einer lebendigen\, urteilsfähigen und wehrhaften Demokratie.
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SUMMARY:Meisterwerke aus Holz der Familie Roentgen
DESCRIPTION:Führung mit Restaurator Gerd Hermann am 11.10.2026 um 14:00 Uhr im Schloss Weilburg\nMöbel aus der Wetterau in die Welt – Meisterwerke aus Holz der Familie Roentgen \nDie Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen (SG) haben am 1. April 2026 ihr Jubiläumsjahr zum 80-jährigen Bestehen eröffnet. Unter dem Motto „Wir geben Geschichte Zukunft“ möchte die SG ihre Arbeit sichtbar machen. Die  Veranstaltungen bieten Einblicke hinter die Kulissen von Denkmalpflege und Forschung\, dokumentieren die moderne Arbeitsweise\, die sich innovativer Techniken bedient\, und zeigen\, dass sich das Vermittlungsprogramm der SG an ein breites Publikum von kulturhistorisch Interessierten bis zu Familien mit Kindern richtet. Experten- und Sonderführungen\, Vorträge und Aktionstage ermöglichen dabei neue Perspektiven auf bekannte Orte und verborgene Objekte.
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SUMMARY:9. Europäischer Tag der Restaurierung
DESCRIPTION:Mit Fachwissen und Leidenschaft bewahren Restauratorinnen und Restauratoren unser gemeinsames europäisches Kulturerbe. Wie sie das tun\, zeigen sie am 18. Oktober 2025 – beim 9. Europäischen Tag der Restaurierung.\n  \nIn ganz Europa laden die Restauratorenverbände zum Europäischen Tag der Restaurierung ein mit Programm in den Ateliers und auf den Baustellen. Ausgerufen wird der Aktionstag jährlich von der Europäischen Vereinigung der Restauratorenverbände E.C.C.O.. In Deutschland organisiert der Verband der Restaurator:innen (VDR) den Tag. \nRestaurator:innen und Institutionen\, die sich beteiligen möchten\, können ihre Aktionen ab April unter Mitmachen – Tag der Restaurierung registrieren. \n 
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