Jährlich am 27. Januar ist der Internationale Tag der Restaurator:innen – ein Datum, das die Bedeutung unseres Berufs ins Licht rückt.
Festgelegt wurde dieses Datum 2011 auf dem XVIII. Internationalen Kongress für die Konservierung und Restaurierung von Kulturgütern in Granada.
Die Wahl fiel nicht zufällig auf den 27. Januar: Es ist der Geburtstag von Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc (1814–1879) – französischer Architekt, Denkmalpfleger, Kunsthistoriker.
Viollet-le-Duc war durch seine Restaurierungen mittelalterlicher Bauwerke und seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Architekturgeschichte berühmt geworden – und wurde ab den frühen 1840er Jahren zum führenden Restaurator in Frankreich. Am 27. Januar also geht es darum, die Arbeit der Restaurator:innen und Konservator:innen sichtbar zu machen.
Der Tag erinnert daran, wie vielfältig, anspruchsvoll und gesellschaftlich relevant die Arbeit von Restaurator:innen ist. Sie sorgen dafür, dass Geschichte nicht verblasst, sondern lebendig bleibt – in Museen, Archiven, Bibliotheken, Denkmalämtern, Werkstätten und überall dort, wo Kulturerbe Schutz braucht.
