Koordinationsstelle NRW-Programm

Restaurierungsprogramm Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Pflege und Bewahrung der ihnen anvertrauten Werke und Objekte ist eine wesentliche Aufgabe der Museen. Mit dem Restaurierungsprogramm Bildende Kunst unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Museen und Sammlungen darin, dringend notwendige und für ihre Arbeit unerlässliche Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchzuführen. Kunstwerke und -objekte, die vom Zerfall bedroht sind, sollen so erhalten und der Bestand von Sammlungen gesichert werden.

Das "Restaurierungsprogramm Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen" wurde im Dezember 2007 ertmals ausgeschrieben. Dabei kooperiert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) mit dem Verband der Restauratoren (VDR). Seit 2008 konnten rund 100 Projekte zur Restaurierung und Konservierung von Werken der Bildenden Kunst gefördert werden.
Zu den bisherigen Förderprojekten informierten 2010 und 2016 Fachtagungen in Bonn und Köln. Auch hat das Ministerium zwei Publikationen zu den Förderprojekten zwischen 2008-2015 herausgegeben.

Kontakt

Stefanie Bründel

Programm-Koordinatorin

Koordinationsstelle NRW Restaurierungsprogramm
Verband der Restauratoren
Haus der Kultur
Weberstrasse 61
53113 Bonn

Mo-Fr 9:00-12:30 und
13:00-15:00 Uhr

Tel.: 0228 / 92 68 97 14
Fax: 0228 / 92 68 97 27

E-Mail schreiben

Die Restaurierung des Gemäldes "Anbetung der Hirten" von Gerrit van Honthorst aus dem Jahr 1622, (Öl auf Leinwand) wurde im Jahr 2015 mit Mitteln des NRW-Restaurierungsprogramms gefördert. Foto: Abt. Kunsttechnologie und Restaurierung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln

Hinweise für Antragsteller

Förderumfang

Eine Förderung durch das Land umfasst bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten eines Konservierungs- und Restaurierungsvorhabens. Der Anteil an Eigenmitteln sollte mindestens 20 Prozent betragen. Um die Beteiligung möglichst vieler Institutionen an dem landesweiten Programm zu gewährleisten, ist der Förderbetrag pro Kommune und pro Jahr auf höchstens 50.000 Euro begrenzt.

Förderentscheidung

Die jährlich bis zu einem bestimmten Stichtag eingereichten Projektanträge werden von einer Expertenjury gesichtet und bewertet und ggf. für eine Förderung ausgewählt.

Verfahren und Einsendeschluss

Interessierte Museen und Sammlungen können Anträge auf Förderung entsprechender Projekte bei den Bezirksregierungen einreichen.
Die genauen Fristen für die Antragstellung für das Förderjahr 2018 müssen bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung angefragt werden. Dort werden auch die Antragsunterlagen eingereicht und an das Ministerium für Kultur weitergegeben.

Ihre Ansprechpartner bei der Bezirksregierung finden Sie hier.

Die fachliche Prüfung und die Koordination des Auswahlverfahrens unterliegen der Koordinationsstelle des NRW-Restaurierungsprogramms beim VDR.
Bei Fragen zur Antragstellung steht Ihnen die Restauratorin M.A. Stefanie Bründel als Koordinatorin gerne beratend zur Seite (Kontakt oben).

Übersicht der Förderprojekte

Publikationen zum Förderprogramm

NRW_Publikation_Cover_KunstingutenHaenden_2016

"Kunst in guten Händen"

Die 2016 erschienene Publikation „Kunst in guten Händen“ gibt nach acht Jahren Förderprogramm einen Überblick über die geförderten Maßnahmen der Jahre 2012-2015. Sie stellt elf der zahlreichen beispielhaften Restaurierungsprojekte vor, die vom Erfolg des Förderprogramms zeugen, welches deutschlandweit einzigartig ist. Die Publikation ist die zweite Broschüre, die das Land Nordrhein-Westfalen zum Restaurierungsprogramms Bildende Kunst herausgegeben hat. Sie ist wie die Ausgabe von 2010 kostenfrei erhältlich und kann beim Broschürenservice der Landesregierung als Druckwerk angefordert werden.

NRW_Publikation_2010_Substanzerhalt

"Substanzerhalt"

Das MFKJKS stellt in der Ende 2010 vorgelegten Broschüre zehn „best-practice“-Beispiele seines Förderprogramms vor. Die 78-seitige Publikation dokumentiert die Bandbreite und Vielfalt des Programms, informiert über das Antragsverfahren und kann als ein für eigene Bestände nutzbarer Erfahrungsbericht für interessierte Museen und Sammlungen dienen. Mit umfangreichem Bildmaterial werden die Objekte, die angewandten Verfahren und die dabei gewonnenen Erfahrungen veranschaulicht.
Innerhalb des Förderprogramms, die einzige Länderinitiative ihrer Art im Bundesgebiet, stellte das Land Nordrhein-Westfalen zwischen 2008 und 2010 etwa 1,65 Millionen Euro für über 60 Projekte bereit.

Hier finden Sie die Publikation als kostenfreien Download (PDF).