Ganz nah dran! 100 Angebote zum Europäischen Tag der Restaurierung

Ein Objekt unter der Lupe, ein Befund, der Geschichte ans Licht bringt, ein Handgriff im Millimeterbereich: Restaurierung entsteht im präzisen Hinsehen. Am 18. Oktober 2026 rückt der 9. Europäische Tag der Restaurierung diese Praxis ins Zentrum. Unter dem Motto „Ganz nah dran!“ öffnen Restaurator:innen bundesweit ihre Türen und zeigen, wie ihre Tätigkeit Nähe schafft – zu den Objekten, zu ihren Schöpfer:innen und zu den Menschen, die sie heute bewahren oder betrachten. In Deutschland erwartet Besucher:innen erneut ein vielfältiges Programm in Museen, Depots, Ateliers und auf Denkmalbaustellen. Rund 100 Angebote an über 40 Standorten laden dazu ein, Restaurierung ganz nah zu erleben.

Pressemitteilung vom 30.09.2026 (PDF)

Ein Objekt unter der Lupe, ein Befund, der Geschichte ans Licht bringt, ein Handgriff im Millimeterbereich: Restaurierung entsteht im präzisen Hinsehen. Am 18. Oktober 2026 rückt der 9. Europäische Tag der Restaurierung diese Praxis ins Zentrum. Unter dem Motto „Ganz nah dran!“ öffnen Restaurator:innen bundesweit ihre Türen und zeigen, wie ihre Tätigkeit Nähe schafft – zu den Objekten, zu ihren Schöpfer:innen und zu den Menschen, die sie heute bewahren oder betrachten. In Deutschland erwartet Besucher:innen erneut ein vielfältiges Programm in Museen, Depots, Ateliers und auf Denkmalbaustellen. Rund 100 Angebote an über 40 Standorten laden dazu ein, Restaurierung ganz nah zu erleben.

Besuchende erfahren, wie Restaurator:innen durch präzises Hinsehen und wissenschaftlich-analytische Methoden die Geschichten hinter den Objekten entschlüsseln. Denn Kulturgut ist Spiegel der Gesellschaft: Es erzählt von Lebenswelten, technischen Entwicklungen, künstlerischen Ideen und persönlichen Erinnerungen. Ob Filmrolle, Gemälde, Wandmalerei oder Möbel – jedes Stück trägt Spuren der Zeit und der Menschen, die mit ihm gelebt haben.

„Ganz nah dran“ beschreibt die physische Nähe, die Restaurierung erfordert: das Arbeiten im Millimeterbereich, das vorsichtige Annähern an Oberflächen, Schichten und Materialien. Zugleich verweist das Motto auf die geistige Nähe: Durch die intensive Beschäftigung mit jedem Objekt erkennen Restaurator:innen, warum Menschen diese Dinge geschaffen haben, wie Generationen mit ihnen umgegangen sind und welche Bedeutung sie heute für Sammlungen, Eigentümer:innen und Besucher:innen haben. So entsteht eine lebendige Verbindung zwischen Objekt, Vergangenheit und Gegenwart – getragen von fachlicher Expertise und menschlicher Aufmerksamkeit.

„Restaurator:innen arbeiten nah an den Objekten und zugleich nah an den Menschen“, betont Nadine Thiel, Präsidentin des Verbandes der Restaurator:innen. „Diese doppelte Nähe verleiht unserem Beruf seine besondere Tiefe.“

Am 18. Oktober bietet sich die seltene Gelegenheit, Restaurator:innen bei dieser Arbeit über die Schulter zu schauen und hinter die Kulissen zu blicken. Das deutschlandweite Programm sowie digitale Angebote sind zu finden unter www.tag-der-restaurierung.de.

Bereits ab dem 12. Oktober starten im Vorfeld des Aktionstags die „European Days of Conservation-Restoration“ in den sozialen Medien: #ECCO_EDCR #TagderRestaurierung

Kontakt und Bildmaterial

presse@tag-der-restaurierung.de
www.tag-der-restaurierung.de/presse/

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"Schau mir in die Augen, Kleines" heißt es am 18.10.2026 im Saarlandmuseum bei einem Blick durchs Mikroskop im Restaurierungsatelier mit den Restauratorinnen.
© Stiftung Saarländischer Kulturbesitz
"Schau mir in die Augen, Kleines" heißt es am 18.10.2026 im Saarlandmuseum bei einem Blick durchs Mikroskop im Restaurierungsatelier mit den Restauratorinnen. © Stiftung Saarländischer Kulturbesitz