Der Internationale Museumsrat ICOM (International Council of Museums), die weltweite nichtstaatliche Organisation von Museen und Museumsfachleuten, die sich für die Erforschung, Bewahrung, Pflege und Vermittlung des materiellen und immateriellen Kulturerbes einsetzt, hat bei ihrer 41. Ordentlichen Generalversammlung in Paris die überarbeiteten Ethischen Richtlinien für Museen (ICOM Code of Ethics for Museums) verabschiedet. Mit über 67.000 Mitgliedern in 139 Ländern und Territorien bildet ICOM ein weltweites Netz von Museumsfachleuten. 2026 feiert er sein 80-jähriges Bestehen. Die Museumsgemeinschaft hat nun die erste umfassende Überarbeitung ihrer ethischen Richtlinien seit 2004 verabschiedet.
