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Mauerwerksinstandsetzung am Baudenkmal

23. März

Das Kolloquium „Mauerwerksinstandsetzung am Baudenkmal“ am 23.03.2022, das vom Institut für Steinkonservierung e.V. angeboten wird, findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz + online) statt.

Die Instandsetzung historischen Mauerwerks ist Teilaufgabe bei der Erhaltung zahlreicher denkmalgeschützter Bauwerke. Profan- und Sakralbauten, Burgruinen, Stütz-, Fundament- und Umfassungsmauern sind häufig schadhaft und bedürfen der Instandsetzung in einem Spannungsfeld zwischen Denkmalpflege, Verkehrssicherheit, Dauerhaftigkeit und Kostendruck.

Das Wissen um die Konstruktionsweisen, die historischen Baumaterialien, die objektspezifischen Belastungen und Alterungsprozesse ist ebenso notwendig, wie die profunde Kenntnis der modernen Baustoffe und ihrer Verarbeitungsweise. Hinzu kommen – insbesondere bei Ruinenmauerwerk – Aspekte der Ökologie und Biodiversität, da fallweise seltene und geschützte Arten zu berücksichtigen sind, die sich in diesen speziellen Habitaten erhalten haben.

Anhand von Fallbeispielen gehen die Tagungsbeiträge auf diese Fragestellungen ein und zeigen Lösungswege auf. Dabei wird deutlich, dass die Kooperation der verschiedenen Fachdisziplinen sowie die sorgfältige Planung und Umsetzung der Maßnahmen den Schlüssel zum Erfolg liefern.

Doch auch nach der Instandsetzung können die Bauwerke nicht sich selbst überlassen werden. Angesichts hoher Instandsetzungskosten und sich ändernder klimatischer Belastungen sind regelmäßige Kontrollen und rechtzeitige Wartungsarbeiten notwendig, um einen dauerhaften Instandsetzungserfolg zu erreichen. Kritische Punkte sind vor allem die Mauerkrone, die Sockelzone und die konstruktive Wasserführung. Bei der Bewertung von Mauerbegrünungen und auch bei der Schadenserkennung können moderne bildgebende Verfahren wertvolle Unterstützung bieten.

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Datum:
23. März
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