Nachbericht zur Tagung „Die romanische Wandmalerei in Kulkwitz “

Am 24.08.2019 fand im Gemeindehaus, dem Weißbach-Haus in Markranstädt in Zusammenarbeit zwischen der ev.-luth. Kirchgemeinde Markranstädter Land, der Landeskirche Sachsen, dem Verband der Restauratoren (VDR) und dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen eine eintägige Tagung zum Thema: „Die romanische Wandmalerei in Kulkwitz“ statt. Die Eröffnung und Begrüßung erfolgte durch Pfarrer Zemmrich mit einführenden freundlichen Worten durch […]

Am 24.08.2019 fand im Gemeindehaus, dem Weißbach-Haus in Markranstädt in Zusammenarbeit zwischen der ev.-luth. Kirchgemeinde Markranstädter Land, der Landeskirche Sachsen, dem Verband der Restauratoren (VDR) und dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen eine eintägige Tagung zum Thema: „Die romanische Wandmalerei in Kulkwitz“ statt.

Die Eröffnung und Begrüßung erfolgte durch Pfarrer Zemmrich mit einführenden freundlichen Worten durch Frau Lehmann von der Stadt Markranstädt, gefolgt von Frau Mittring von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und Frau Tauber vom ev.-luth. Landeskirchenamt.

Die Vortragsreihe begann durch Roy Kress mit einem Überblick zum Bestand an romanischen Kirchenbauten in Sachsen, gefolgt von Torsten Nimoth mit dem Verweis auf den erhaltenen romanischen Wandmalereibestand im Freistaat Sachsen. Angelica Dülberg referierte zum spannenden Thema der spätromanischen Wandmalereien des Zackenstils.

Mit dem Objekt beschäftigen sich in den folgenden Beiträgen Thomas Brockow mit der Baugeschichte der Kulkwitzer Kirche, anschließend Uwe Härtig mit den Ausführungen zur Entdeckung, Freilegung, Konservierung und Restaurierung des Malereibestandes in der Apsis der Kirche zu Kulkwitz. Thomas Löther ging auf die durchgeführten naturwissenschaftlichen Untersuchungen, den Klimamessungen und Kontrollen durch Lichtmessungen ein. So zeigte das Sonnenstanddiagramm und auch das verwendete Leuchtmittel der installierten Lampe in der Apsis mögliche Schadensursachen für den Malereibestand auf.

Birgit Mühler stellte schließlich die restauratorischen Maßnahmen an den Steinobjekten der Kirche wie dem Taufbecken und den Portalen vor.

Am Nachmittag konnte die Kulkwitzer Kirche mit ihrem romanischen Malereibestand besichtigt werden. Die Referenten stellten sich hier den Fragen während der Begehung.

Ein geselliger Ausklang fand im Gasthaus in Kulkwitz bei Kaffee und Kuchen statt.

Torsten Nimoth

Kirche Kulkwitz (Foto: Torsten Nimoth)