NRW: Parteien beziehen Stellung zum Berufstitelschutz

Am 14. Mai 2017 wird in Nordrhein-Westfalen der neue Landtag gewählt. Der Verband Freier Berufe hat im Vorfeld alle Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien zu den Freien Berufen befragt. Hierbei bezogen SPD, CDU und FDP auch Stellung zum Berufstitelschutz. Der VDR freut sich über die teils sehr klaren Erklärungen der Parteien und  stellt an […]

Am 14. Mai 2017 wird in Nordrhein-Westfalen der neue Landtag gewählt. Der Verband Freier Berufe hat im Vorfeld alle Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien zu den Freien Berufen befragt. Hierbei bezogen SPD, CDU und FDP auch Stellung zum Berufstitelschutz.

Der VDR freut sich über die teils sehr klaren Erklärungen der Parteien und  stellt an dieser Stelle einen Auszug aus dem Newsletter 4-6/2017 des Verbandes Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e.V. zur NRW-Landtagswahl vor:

Sreenshot des eNewsletters des VFB NRW
Sreenshot des eNewsletters des VFB NRW

VFB NRW: "Werden Sie sich für den Berufstitelschutz des freiberuflich tätigen Restaurators einsetzen, um das kulturelle Erbe vor unsachgemäßen Restaurierungen zu schützen?"

NRW SPD:
"Wir werden eine Prüfung des Berufstitelschutzes des freiberuflich tätigen Restaurators vornehmen. Restauratoren setzen sich für die Erhaltung unseres kulturellen Erbes ein, sie übernehmen mit den Ergebnissen ihrer Arbeit Verantwortung für die nächsten Generationen in unserer Gesellschaft.
Hier sind besondere Qualitätssicherungen erforderlich, die durch einen Berufstitelschutz gegeben sein könnten, um unsachgemäße Restaurationen zu verhindern."

CDU NRW:
"Wir werden uns für einen Berufstitelschutz Restaurator nach dem Vorbild von Mecklenburg-Vorpommern einsetzen."

NRW FDP:
"Die Arbeitswelt und Berufsbilder ändern sich fortlaufend – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Deshalb müssen auch die entsprechenden Rahmenbedingungen regelmäßig weiterentwickelt werden. Das gilt für Ausbildungsgänge genauso wie für Berufsbezeichnungen. Hierzu ist ein enger Dialog zwischen den entsprechenden Berufstätigen und Berufs- beziehungsweise Branchenvereinigungen, allen weiteren Betroffenen sowie der Politik notwendig. Diesen Dialog wollen die Freien Demokraten NRW aufnehmen."

Hier können Sie den gesamten Newsletter des VFB NRW (PDF) einsehen (siehe Frage Nr. 13, Seite 8). Eine Antwort der Grünen (PDF) ging erst nach Redaktionsschluss des VFB-Newsletters ein.