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Workshop zum Forschungsprojekt CULTWOOD

24. Juni

Für den 24.06.2022 wird von der TU Dresden ein Anwender-Workshop geplant, der die Ergebnisse des Projekts CULTWOOD vorstellt, in dem ein numerisches Analysewerkzeug zur Simulation und Risikoabschätzung von klimatisch und mechanisch beanspruchten Kunstgegenständen aus Holz entwickelt wurde.

Die aktuellen Fortschritte in der numerischen Modellierung und Analyse erlauben konservatorische Maßnahmen durch numerisch simulierte Vorhersagen des Material- und Strukturverhaltens für unterschiedliche Klimaszenarien und mechanische Belastungen zu unterstützen. Einflüsse auf hölzerne Kulturgüter durch klimatische Bedingungen sowie konservatorische und restauratorische Eingriffe können abgeschätzt und damit qualitative Aussagen über die Eignung der Maßnahmen getroffen werden.

Im Projekt CULTWOOD der TU Dresden, in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfbK)  und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), konnte ein numerisches Werkzeug zur Simulation von hygromechanisch belasteten Holzkunstwerken durch verschiedene Experimente validiert werden. Repliken eines Tafelbilds von Lucas Cranach d. Ä. (SKD) sowie eines bemalten Schranks aus dem 18. Jahrhundert wurden verschiedenen Klimaszenarien ausgesetzt. Ihre hygro-mechanischen Strukturantworten wurden photogrammetrisch vermessen, dokumentiert und mit den Simulationen verglichen.

Neben der exemplarischen wie auch praktischen Vorstellung der Methodik anhand der Projektergebnisse, verfolgt der Workshop das Ziel, die Anwendungsgebiete, Möglichkeiten und Grenzen numerischer Simulationen im Bereich des Kulturgüterschutzes vorzustellen und zu diskutieren.

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Datum:
24. Juni
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