Der VDR trauert um Prof. Dr. Nicole Riedl-Siedow (1971-2017)

Mit tiefer Betroffenheit haben wir vom Tod der Hildesheimer Hochschul-Professorin Dr. Nicole Riedl-Siedow erfahren. Ihrer Familie wollen wir unser Mitgefühl und herzlichstes Beileid aussprechen. Nicole Riedl-Siedow war erst 46 Jahre alt und leitete seit 2009 an der HAWK Hildesheim die Studienrichtung Wandmalerei und Architekturfarbigkeit sowie kommissarisch derzeit auch die Studienrichtung Stein und Keramik. Seit 1994 […]

Mit tiefer Betroffenheit haben wir vom Tod der Hildesheimer Hochschul-Professorin Dr. Nicole Riedl-Siedow erfahren. Ihrer Familie wollen wir unser Mitgefühl und herzlichstes Beileid aussprechen.

Prof. Dr. Nicole Riedl-Siedow (1971-2017); Foto: Gerhard D’ham, Hildesheim

Nicole Riedl-Siedow war erst 46 Jahre alt und leitete seit 2009 an der HAWK Hildesheim die Studienrichtung Wandmalerei und Architekturfarbigkeit sowie kommissarisch derzeit auch die Studienrichtung Stein und Keramik. Seit 1994 war sie aktives VDR-Mitglied.
Nach dem Studium der Restaurierung an der TH Köln (1993-1998) absolvierte sie das Aufbaustudium Denkmalpflege an der Universität Bamberg, wo sie auch 2007 sehr erfolgreich mit der Promotion abschloss. In Köln, Fulda und Bamberg führte sie immer wieder begleitend verschiedene Lehrtätigkeiten aus. Für ICOMOS-Deutschland war sie nicht nur im Scientific Commitee für Wandmalereien tätig, sondern gehörte auch zur Monitoring Group für die Welterbestätten.
Zahlreiche Projekte führten sie zu römischen Wandmalereien, zum Beispiel ins italienische Pompeji, nach Trier oder gemeinsam mit Studierenden und weiteren Projektpartnern nach Ägypten, wo sie in der Petosiris-Nekropole von Tuna el-Gebel eine summer school durchführte. Detaillierte Angaben zum Leben, zu Veröffentlichungen sowie Vorträgen von Prof. Riedl-Siedow.

Wir verlieren mit Nicole Riedl-Siedow nicht nur eine hervorragende Fachfrau und Kollegin, sondern auch einen lieben Menschen!

Im Namen des VDR-Präsidiums
Dr. Ralf Buchholz

Bildnachweis: Prof. Dr. Nicole Riedl-Siedow; Foto: Gerhard D’ham, Hildesheim