Günter Kreienbrink absolvierte eine Handbuchbinderlehre und danach ein Studium für Buchrestaurierung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Tätig war er in der Wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek Erfurt, wo er […]
Im Rahmen einer systematischen Studie zur Dekontamination von Biozid-belasteten Sammlungen sucht die Firma ICM (Integrated Contamination Management www.icm.works) kontaminierte Objekte aus europäischen Museen. Je vielfältiger der Materialmix, desto besser. Die […]
Viele Freiberufler haben von der November- und Dezemberhilfe der Bundesregierung nichts erhalten und das, obwohl bei einigen die Umsätze spürbar zurückgegangen sind. Der Bund hat nun mit der Überbrückungshilfe III nachgebessert. Diese bietet für den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021 zwei Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: die Erstattung konkreter Betriebsausgaben bei einem Umsatzrückgang um mindestens 30 Prozent oder alternativ die Inanspruchnahme der „Neustarthilfe“ als einmalige Betriebskostenpauschale (von bis zu 7.500 Euro) an Solo-Selbstständige bei Umsatzrückgängen von 60 Prozent und mehr. Welche Voraussetzungen zur Beantragung erfüllt sein müssen und für wen sich welche Hilfe eignet, haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt.
Als angestellter Restaurator zuhause arbeiten – nicht in der Werkstatt des Denkmalamts, der Schlösserverwaltung oder im Museum? Viele fragen sich zurzeit, ob das wirklich funktioniert. Nicht alle Arbeitgeber und -nehmer sind davon überzeugt. Ab sofort jedoch, befristet bis zum 15. März 2021, sind Arbeitgeber dazu verpflichtet ihren Beschäftigten einen Homeoffice-Arbeitsplatz anzubieten. In Zeiten der Corona-Pandemie kann das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) für einen festgelegten Zeitraum spezielle Rechtsverordnungen zum Arbeitsschutz erlassen und hat jetzt davon Gebrauch gemacht. …
Mit der Social-Media-Aktion „Meine Entdeckung für Dich“ bereitet der Deutsche Museumsbund alle Interessierten auf den Internationalen Museumstag im Mai 2021 vor. Fachleute sind eingeladen, ihren Museumsalltag mit anderen zu teilen. Gewähren auch Sie einen persönlichen Einblick! Zwei Restauratorinnen waren bereits dabei.
Mit „CICS aufs Ohr“ hat das Cologne Institute of Conservation Sciences (CICS) der TH Köln nun ebenfalls begonnen zu podcasten. In der ersten Episode spricht Marlen Börngen mit der Leiterin des Studiengangs der Konservierung und Restaurierung von Schriftgut, Grafik, Fotografie und Buchmalerei Professorin Andrea Pataki-Hundt.
Mit Ausgabedatum vom Februar 2021 ist die neue Norm „DIN CEN/TS 17135:2021-02“ erschienen. Diese befasst sich mit der Erhaltung des kulturellen Erbes und definiert „Allgemeine Begriffe zur Beschreibung von Veränderungen an Objekten“. Das Dokument legt in drei Sprachen (D/E/F) Begriffe fest, die im Bereich der Erhaltung des kulturellen Erbes zur Beschreibung von Veränderungen bei Objekten verwendet werden und bietet damit Restauratoren eine Basis für eine einheitliche Sprache über Ländergrenzen hinweg.
Die Landesgruppe Hamburg traf sich am 14. Januar 2021 zu einem digitalen Stammtisch, bei dem auch zur Neuwahl der Sprecher:innen per Briefwahl aufgerufen wurde. Nach Stimmauszählung in der Geschäftsstelle steht nun das Ergebnis fest: Vorsitzende bleibt Isabel Frühauf; ihre Stellvertreter sind weiterhin Tobias Seyer und Georg Ihlenfeld.
Zum Auftakt in das Jahr 2021 startete die IG RiA am 9. und 10. Januar 2021 mit dem 3. Vorpraktikant:innentreffen als Online-Veranstaltung. Gegenüber der eigentlichen Präsenzveranstaltung ein Nachteil? – nicht […]
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Die befristet von der Mitgliederversammlung bewilligte Rechtshilfekosten-Unterstützung (RKU) des VDR lief Ende des Jahres 2020 aus. Im Dezember waren unsere Mitglieder deshalb dazu aufgerufen über die Weiterführung der RKU abzustimmen. Das Abstimmungsergebnis liegt nun vor: Die überwiegende Mehrheit hat sich für eine Fortsetzung ausgesprochen.
Im Februar 2020 berichteten wir über die aktuell laufende Entwicklung eines Frühwarnsystems zur Schimmelerkennung. Dieses basiert auf Algorithmen aus der künstlichen Intelligenz. Entstehen soll eine Systemplattform, die den Anwender automatisch und in Echtzeit über eine Schimmelbildung informiert, ohne Expertenwissen zu verstehen und mit minimalem Aufwand zu installieren ist. Restauratoren waren dazu aufgerufen, Fotos von durch Schimmel befallenem Kulturgut beizusteuern. Mithilfe des eingegangenen Bildmaterials ist es inzwischen gelungen, dem System die Strukturen von Schimmel und Staub anzutrainieren.
Ein Forschungsprojekt der TU München befasste sich damit, wie polierte Kalksteine und Marmor wieder zum Glänzen gebracht werden können. Grundlage für die Forschung waren sakrale Kulturgüter aus Karbonatgesteinen in Westböhmen, die vor allem Schäden durch Verbrennungsabgase von schwefelhaltiger Braunkohle aufwiesen. Derzeit entsteht eine umfangreiche Publikation der Forschungsergebnisse, die naturwissenschaftliche, kunsttechnologische und kulturhistorische Aspekte berücksichtigt.
2021 ist das Jahr der Orgel. Dieses möchten wir dazu nutzen, über interessante Restaurierungsprojekte oder auch Forschungen an Orgelprospekten und Instrumenten zu berichten. Das Newsletter-Team freut sich über Themenvorschläge aus der Restauratorenschaft!
Zudem feiern wir 100 Jahre Beuys. Sicherlich kennen Sie auch spannende Geschichten zur Konservierung seiner Kunst, die wir unbedingt in unserem Blog vorstellen sollten. Dann schreiben Sie uns!
Dr. Uwe Herz hat sich zum 1. Januar 2021 in den Ruhestand verabschiedet. Lange Jahre war er Vertreter des dualen Studiengangs „Archäologische Restaurierung“ in Mainz, der viele RestauratorInnen seit 2007 auf dem dualen Ausbildungsweg bis zum Bachelorabschluss führte. Zum Ablauf des Wintersemesters 2023/24 wird der duale Studiengang am Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz (RGZM) in Kooperation mit der Johannes-Gutenberg-Universität beendet. Das Engagement des RGZM in der Aus- und Weiterbildung von Restaurator*innen sowie der Nachwuchsförderung wird zukünftig über andere Programme erfolgen.
