Der Verband der Restauratoren feiert Jubiläum!

2001 fusionierten sieben Restauratorenverbände aus Deutschland zu einem bundesweit agierenden Berufs- und Fachverband. Seither hat sich im VDR viel getan und wir wollen das Jubiläumsjahr zum Anlass nehmen, über das Jahr verteilt auf die Ergebnisse von 20 Jahren Verbandstätigkeit zurückzublicken und auch Perspektiven für die Zukunft zu zeichnen. Wir wollen Menschen, die den VDR über die letzten zwei Dekaden geformt haben, befragen und Geschichten zusammentragen, die ein facettenreiches Bild von unserem lebendigen und jung gebliebenen Verband zeichnen.

Eine Rückschau auf 20 Jahre VDR

2001 fusionierten sieben Restauratorenverbände aus Deutschland zu einem bundesweit agierenden Berufs- und Fachverband. Seither hat sich im VDR viel getan und wir wollen das Jubiläumsjahr zum Anlass nehmen, über das Jahr verteilt auf die Ergebnisse von 20 Jahren Verbandstätigkeit zurückzublicken und auch Perspektiven für die Zukunft zu zeichnen. Wir wollen Menschen, die den VDR über die letzten zwei Dekaden geformt haben, befragen und Geschichten zusammentragen, die ein facettenreiches Bild von unserem lebendigen und jung gebliebenen Verband zeichnen. 

Nachfolgend finden Sie schlaglichtartig eine Chronik von 20 Jahren Verbandsgeschehen, in denen zehn Präsidien mit tatkräftiger Unterstützung des Vorstandes, weiterer ehrenamtlicher Helfer und der Geschäftsstelle zahlreiche Ideen und Wünsche aus der Mitgliedschaft verwirklichen konnten. 19 Fachgruppen, 4 Interessengruppen und 14 Landesgruppen sorgen seither für die Vernetzung der Berufsgruppe auf allen Ebenen. Die Fachgruppen bieten ein reiches Angebot an Weiterbildungen, Fachtagungen, Exkursionen, Treffen und Publikationen. Die Interessengruppen sind Anlaufstelle für die Selbstständigen, Angestellten und den Nachwuchs und richten wichtige Seminare aus. Die Landesgruppen spielen eine zentrale Rolle in berufspolitischen Belangen, denn in Deutschland obliegt die Kulturpolitik der Hoheit der einzelnen Bundesländer. Diese vielfältige Verbandslandschaft wird besonders anschaulich in der regelmäßig erscheinenen Fachzeitschrift „Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“, die auch Zeugnis über eine rasante Entwicklung des Berufs hin zu einer angewandten Wissenschaft ablegt. Die Geschichte des VDR ist aber genauso eine Geschichte von zahlreichen Partnerschaften mit anderen Verbänden, Hochschulen, Institutionen und Ämtern, Stiftungen, Förderern und politischen Instanzen, die bis in das Jubiläumsjahr 2021 reichen und  auch in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen werden. Entdecken Sie mit uns eine Erfolgsgeschichte aus 20 Jahren.

Wenn auch Sie Ihre Erinnerungen teilen möchten – in Wort und/oder Bild –, freuen wir uns sehr über Ihre Einsendung oder Anregung.
Lassen Sie uns gemeinsam den 20. Geburtstag des VDR feiern!

2001

Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrags am 3. Februar 2001. (Heute ist das Verhältnis von Männern und Frauen übrigens genau anders herum) Foto: Roger Kossann.
Fusionssekt von 2001. (Foto: Roger Kossann)
Sprecherwahl der Fachgruppe Möbel und Holzobjekte im September 2001. Foto: Ralf Buchholz

Mit der Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrags am 3. Februar 2001 und dem Eintrag in das Vereinsregister Berlin-Charlottenburg am 30. April 2001 beginnt die eigentliche Geschichte des Verbands der Restauratoren (VDR). Sieben einzelne Restauratorenverbände mit unterschiedlicher Ausrichtung schliessen sich zusammen, um gemeinsam mehr Gehör und Aufmerksamkeit für die kleine Berufsgruppe zu erlangen. Bereits seit 1994 waren die einzelnen Verbände im Gespräch miteinander, um die Fusion vorzubereiten.

Zum Gesamtverband verschmelzen (so ist es im Verschmelzungsvertrag festgehalten):

  • die Arbeitsgemeinschaft der Restauratoren – Museen, Denkmalpflege, Grabungstechnik e.V. (AdR) mit Sitz in Trier,
    Vorsitzender: Kornelius Götz
  • der Berufsverband staatlich geprüfter RestauratorInnen e.V. (BsgR) mit Sitz in München,
    Vorsitzende: Bettina Kamm und Bernhard Kügler
  • der Berufsverband deutscher Diplom-Restaurator/innen (BDR) mit Sitz in Köln,
    Vorsitzende: Andreas Krupa und Christian Lühning-Reger
  • der Deutsche Restauratoren-Verband e.V. mit Sitz in Darmstadt,
    Vorsitzender: Peter Volkmer
  • der Deutsche Verband freiberuflicher Restauratoren e.V. (DVFR) mit Sitz in Wertheim am Main,
    Vorsitzende: Andreas Scheideck und Roger Kossann
  • der Restauratoren Fachverband e.V. (RFV) mit Sitz in Berlin,
    Vorsitzende: Prof. Thomas Staemmler, Holger Reinhardt und Wolfram Vormelker
  • der Restauratorenverband-Sachsen e.V. (RVS) mit Sitz in Dresden,
    Vorsitzende: Anke Fäßler

Es gehen Glückwünsche zur Gründung des VDR ein.

Zunächst übernehmen die ehemaligen Vorsitzenden der Vorgängerverbände den Verbandsvorsitz. Nach der ersten Wahl wird 2001 Kornelius Götz erster Präsident des VDR. Er bleibt bis 2007 im Amt. Mit ihm ziehen ins Präsidium ein: Wolfram Vormelker, Dr. Cornelia Weyer, Prof. Ingo Timm und Roland Vogel. Auch die Fachgruppen wählen ihre Vorsitzenden (im Bild die FG Möbel und Holzobjekte).

Im Jahr der Fusion wird dem Fach  „Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut“ passenderweise das Promotionsrecht an den Hochschulen in Dresden, München und Stuttgart verliehen. Damit wird das Fach als eigenständige wissenschaftliche Disziplin seitens der jeweiligen Wissenschaftsministerien anerkannt.

2002

Die Tradition der AdR-Schriftenreihe wird beim VDR fortgeführt. 2002 erscheint in der Schriftenreihe die erste Publikation, die bald zum Grundlagenwerk für Restauratoren wird: "Lösemittel. Ein Leitfaden für die restauratorische Praxis“ (2002) von Annik Pietsch.

Die 1993 ins Leben gerufenen „Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“ erscheinen 2002 ebenfalls erstmals unter dem Logo des VDR. Bis heute gibt der VDR die Fachzeitschrift im halbjährlichen Turnus heraus (im Bild unten: Heft 1/2021).

Die European Confederation of Conservator-Restorers´ Organizations (E.C.C.O.), der auch der VDR angehört, formuliert zwischen 2002 und 2004 drei grundlegende Berufsrichtlinien. Diese beschreiben den Beruf und die Anforderungen an die Restauratorenausbildung.

Vom 4. bis 7. Dezember 2002 findet der 2. Restauratorentag mit insgesamt sieben Fachtagungen in München statt. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion mit dem Thema "Restauratorenausbildung – eine Perspektive für die Zukunft".

Loesemittel_Cover
VdR-Zeitschrift Heft 01-2021_Titel
Berufsrichtlinien

2003

vdr_mitgliederverz_2003_cover

Der VDR gibt sein erstes gedrucktes Mitgliederverzeichnis heraus.

In den Folgejahren wird das Register in regelmäßigen Abständen gedruckt, sortiert nach Bundesländern. 2009 geht das Verzeichnis auch online. 2017 wird das Register letztmalig als bundesweites Verzeichnis gedruckt. Seither erfolgt die Suche rein über die Online-Restauratorensuche, wobei die Mitglieder dort umfangreiche Profile anlegen und fortwährend aktuell halten können.

Vom 29. September bis 4. Oktober 2003 findet der 3. Restauratorentag statt. Das Thema der Internationalen Fachtagung in Düsseldorf heißt "Oberflächenreinigung: Material und Methoden". Die Mitgliederversammlung wählt im zweijaährlichen Turnus das Präsidium: Kornelius Götz wird erneut Präsident, auch bleiben Wolfram Vormelker, Dr. Cornelia Weyer und Roland Vogel im Präsidium. Neu hinzu kommt Jana Labahn.

2004

In der VDR-Schriftenreihe, die nun neu durchnummeriert wird, erscheint 2004 in Zusammenarbeit mit dem Theiss Verlag die Publikation Schimmel (2004). Zwei Jahre später folgen die Bände Oberflächenreinigung und Gemäldekopie (2006).

2005

Der 4. Restauratorentag findet vom 14. bis 19. November 2005 in Berlin statt. Das Fachprogramm widmet sich in diesem Jahr dem Thema "Raumkunst. Zusammenspiel von Materialien – Vielfalt an Aufgabenstellungen". Die Mitgliederversammlung kommt zusammen und wählt. Das neue Präsidium besteht für die kommenden zwei Jahre aus Kornelius Götz, Wolfram Vormelker, Silke Beiner-Büth, Elke Kuhnert und Jana Labahn.

2007

Prof. Volker Schaible aus Stuttgart wird zum neuen VDR-Präsidenten gewählt. Er übernimmt diese Aufgabe von 2007 bis 2011. Mit ihm ins Präsidium ziehen für die nächsten zwei Jahre ein: Mechthild Noll-Minor, Barbara Sommermeyer, Dr. Ivo Mohrmann und Christian Leonhardt (im Foto, v.l.n.r.).

Der 5. Restauratorentag findet vom 26. bis 29. September 2007 in Bonn statt. Das Thema der Fachtagung heißt "Die Bedeutung der Dinge. Restaurierung im Kontext kultureller Werterhaltung".

2007-2009_VDR_Praesidium_MV

2009

Achtung Kunst! Der 6. Restauratorentag des VDR in Köln fragt nach der Rolle der Restauratoren im Spannungsfeld zwischen Erhaltung und Präsentation von Kunst und Kulturgut. Bei der Mitgliederversammlung wird Prof. Volker Schaible als Präsident wiedergewählt. Ins Präsidium ziehen außerdem ein: Dr. Alexandra Schieweck, Dr. Ivo Mohrmann, Helma Konstanze Groll und Renate Poggendorf. Katharina Trifterer wird neue Geschäftsführerin des VDR.

Anlässlich der Neueröffnung des Neuen Museums in Berlin richtet der VDR eine Tagung aus. 250 Restaurator:innen hatten bei der Sanierung, Konservierung, Restaurierung und Ergänzung des Baudenkmals mitgewirkt. 2013 erscheint der Tagungsband.

Zum Umgang mit der Lücke tagt die Fachgruppe Polychrome Bildwerke Leipzig. Zum Workshop Rissvernähung lädt die FG Gemälde nach Hamburg ein. Das Seminar wird in ähnlicher Weise in den Folgejahren mehrfach wiederholt. Die Landesgruppen Berlin und Brandenburg fusionieren und bilden fortan eine Einheit.

Der VDR bietet ein verbandseigenes Weiterbildungsprogramm in Kooperation mit den Hochschulen an. Auf dem Programm steht unter anderen: Immer Ärger mit dem Gummi, Präventive Konservierung - so aktuell wie noch nie, Conservation documentation.

E.C.C.O. legt Definitionen der Konservierung-Restaurierung vor. Auf diese fußen die daraufhin vormulierten Kompetenzen für den Zugang zum Beruf des Konservators-Restaurators, die 2013 auch in deutscher Sprache erscheinen.

Die Seminarreihe zur Rissvernähung und zur Rissverklebung nimmt ihren Anfang. Hier ein Foto von 2011. Foto: Anrea Sartorius
Die Seminarreihe zur Rissvernähung und zur Rissverklebung nimmt ihren Anfang. Hier ein Foto von 2011. Foto: Anrea Sartorius
Seminar Rissverklebung, Brauweiler 2017. Foto: Anne Levin
Tagung im Neuen Museum. Foto: vdr
Das VDR-Präsidium von 2009-2011
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2010

Die Gutachten zur Freiberuflichkeit und Auftragsvergabe bei Restauratoren werden vom Institut für Freie Berufe in Nürnberg im Auftrag des VDR erstellt und bei der Mitgliederversammlung am 20.11.2010 in Leipzig präsentiert. Die Publikation „Substanzerhalt – Das Restaurierungsprogramm Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen“ erscheint. Die Redaktion liegt in der VDR-Geschäftsstelle, wo auch das Förderprogramm betreut wird. 30 Prozent der Restauratorenstellen in Hamburg sollen gestrichen werden. Die Landesgruppe Hamburg im VDR protestiert gegen die geplanten Kürzungen. Die Fachgruppe Wandmalerei und Architekturoberflächen richtet ein Seminar zum Schablonieren aus. Die Fachgruppe Textil tagt in der Schweiz. Die Fachgruppe Gemälde richtet ein Seminar "Firnis – Materialien und Techniken" am Museums Ludwig in Köln aus.

 

Publikation 2010 Substanzerhalt Cover

2011

er Verband feiert „10 Jahre VDR“ mit dem 7. Restauratorentag im Deutschen Hygienemuseum Dresden. Zahlreiche Mitglieder, Partner und auch Vertreter des Ministeriums sind mit dabei. Die gleichnamige Publikation "Quo Vadis Restaurierung?", die kurz danach erscheint, zeichnet die bisherige Geschichte des VDR nach und befasst sich mit der Profilierung des Berufs Restaurator.

Im Anschluss an die Tagung bringt der Verband gemeinsam mit der Fachzeitschrift Restauro eine Petition auf den Weg, die sich dafür einsetzt, dass weitere Gelder für die Kulturerbeforschung im Europäischen Rahmenforschungsprogramm Horizon 2020 bereit gestellt werden. Mit Erfolg.

Bei der Mitgliederversammlung wird Christian Leonhardt aus Kiel in das Amt des VDR-Präsidenten gewählt. Er übernimmt dieses Amt von 2011 bis 2015. Im Präsidium unterstützt wird er von Dr. Alexandra Schieweck, Renate Poggendorf, Helma Konstanze Groll und Markus Küffner.

Im Juni 2010 tagt die FG Möbel und Holzobjekte zur „Ästhetik in der Praxis der Holzobjekte“. Die Fachgruppe Moderne und Zeitgenössiche Kunst richtet gemeinsam mit der Fachgruppe Gemälde eine Tagung zur "Vergänglichkeit des Materials" aus und diskutiert in Köln den Zwiespalt zwischen künstlerischer Intention und Restaurierbarkeit. Die Fachgruppe Möbel und Holzobjekte unternimmt eine Exkursion nach Neuwied.

In Barcelona findet die Generalversammlung von E.C.C.O. statt. Der VDR als mitgliederreichster europäischer Restauratorenverband ist mit dabei. Dort kommen der Vorstand des europäischen Dachverbands und die Präsidenten der Mitgliederverbände zusammen, um sich länderübergreifend zu beraten.

Microsoft Word - Quo Vadis Restaurierung_JanaMac3F.doc
E.C.C.O. Generalversammlung in Barcelona.

2013

In Hamburg plant Barbara Sommermeyer mit einem Team die internationale Tagung "Fail better", die sich mit dem Scheitern bei der Bewahrung von moderner und zeitgenössicher Kunst befasst. Die Vorträge und die Podiumsdiskussion in der Hamburger Kunsthalle werden per Video aufgezeichnet. In Kassel findet eine interdisziplinäre Tagung zu Jordaens statt, die später auch kunsthitorische wie restauratorische Erkenntnisse zu diesem Maler festhalten wird.

Die Landesgruppe Schleswig-Holstein beteiligt sich an einer Hausmesse in Kiel. Die Fachgruppe Metall richtet ein Arbeitsgespräch zum Thema "Fachbauaufsicht, Konzeptentwicklung, Ausführung - Restaurierungsprojekte aus verschiedenen Sichtweisen" aus. In der VDR-Geschäftsstelle wird eine Stelle für die Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet. Eine neue Imagebroschüre zum Verband und Beruf erscheint.

Der VDR lädt zu seinem 8. Restauratorentag auf der Kölner Messe Exponatec ein. Bei dieser fachübergreifenden Tagung mit dem Titel "Spektrum Restaurierung" ergründen Restaurierungs-, Natur- und Geisteswissenschaftler Faktoren und Kompetenzen, die für eine qualitätvolle Erhaltung von Kulturgütern nötig sind. In der daran anschließenden Mitgliederversammlung wird Präsident Christian Leonhardt wiedergewählt. Mit ihm ziehen Renate Poggendorf, Jan Raue, Susanne Danter und Ricarda Holly in das Präsidium ein.

Der VDR auf der Exponatec 2013 während des Vortrags von Mechthild Noll-Minor. Foto: Meyer-Doberenz
Der VDR auf der Exponatec 2013 während des Vortrags von Mechthild Noll-Minor. Foto: Meyer-Doberenz
Besichtigung der Ausstellung während der Jordaens-Tagung in Kassel.
Messestand auf der Exponatec 2013 mit Geschäftsstellenmitarbeitern Jenny Voss und Christian Salk. Foto: VDR
Pause bei der Tagung Jacob Jordaens in Kassel.
Pause bei der Tagung Jacob Jordaens in Kassel.
Der VDR im November 2013 auf der EUHEF in Wiesbaden. Foto: Marc Altenhenne, VDR
Barbara Sommermeyer richtet die Tagung Fail better aus. Foto: Hamburger Kunsthalle

2014

2014 ist für den VDR ein Jahr der Messeauftritte. Im Januar präsentiert sich der Verband erstmals auf der Monumento in Salzburg zentral im Eingangsbereich. Im Februar beteiligt sich die Landesgruppe Hamburg an der Hamburg art fair. An der European Heritage Fair (EUHEF) beteiligt sich der VDR in Frankfurt am Main. Im November ist der VDR auf der denkmal in Leipzig, im Dezember auf der WERTE in Hannover. Die Stände werden jeweils aus einem Team aus Ehrenamtlichen und der Geschäftsstelle vorbereitet und betreut.

Darüber hinaus findet ein Seminar zur Dokumentation statt. Ausgerichtet werden auch ein Fotografiekurs, ein Seminar zur Rissverklebung, ein Workshop zur Kittung und Verklebung und ein Textilworkshop zu Quills. In Norwegen tagt die Fachgruppe Musikinstrumente, in Halle die Fachgruppe Archäologische Ausgrabung (Grabungsperspektiven), in Berlin die Fachgruppe Textil zu textilen Raumausstattungen, in Stuttgart die Fachgruppen Metall und Kunsthandwerkliche Objekte (Silberreinigung) und in Leipzig die Fachgruppe Möbel. Im Juni findet außerdem das jährliche Studierendenkolloquium (StuKo) statt. Zahlreiche Exkursionen weiterer Fach- und Landesgruppen runden das Jahresprogramm ab. Der VDR ist nun neben Facebook auch auf Xing präsent. Auch besucht die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM), Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die Verbände im Haus der Kultur in Bonn.

Das von 2013-2015 amtiertende Präsidium auf der Monumento im Januar 2014 (v.l.): Dr. Jan Raue, Susanne Danter, Christian Leonhardt (Präsident), Ricarda Holly und Renate Poggendorf. Foto: VDR
Der VDR auf der Messe Heritage im Oktober 2014. Foto: VDR
Hoch im Norden, im norwegischen Trondheim traf sich die Fachgruppe Musikinstrumente am 19. und 20. August 2014 zu einer Tagung. Im Bild: Führung durch die Sammlung. Foto: Markus Brosig und Anne Jacobsen
Besuch von Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Bonn. Foto: Barbara Frommann
Auf der denkmal bietet der VDR erstmals einen Tag der Weiterbildung an. Foto: VDR
Das erste VDR-Podium auf der denkmal im Novmeber 2014. Foto: VDR
Das 4. StuKo der RiA in Köln
Textiltagung 2014.

2015

Das Jahr startet mit dem Existenzgründerseminar ExSem, das in den Folgejahren wiederholt werden wird und sich großer Beliebtheit erfreut. Daran schließt sich ein Seminar zum Vergaberecht an, an dem 50 Selbstständige Restaurator:innen teilnehmen. Die Fachgruppe Archäologische Ausgrabung tagt zum Thema Wasser und Funde. Die Fachgruppe Gemälde lädt zur Tagung "Holztafelgemälde" an der HfBK Dresden ein. Im Juni ist es Zeit für das Studierendenkolloquium StuKo der Restauratoren in Ausbildung, das in diesem Jahr an der HAWK Hildesheim stattfindet. Transparente Oberflächen auf Holz beschäftigt die Fachgruppe Möbel- und Holzobjekte bei ihrer Tagung im November 2015. Der lang ersehnte Tagungsband "Die Vergänglichkeit des Materials" erscheint als erstes reines E-Book des VDR und ist ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung.

Der 9. Restauratorentag des VDR vom 7. bis 9. Oktober 2015 ist dem anstehenden 500-jährigen Reformationsjubiläum gewidmet. Mit freundlicher Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) nehmen Restauratoren in der Lutherstadt Wittenberg "Kunstwerke der Reformation" aus ihrer Sicht unter die Lupe. Präsentiert werden aktuelle Forschungen und Restaurierungsprojekte, die auch Eingang in eine gleichnamige Publikation finden. Es ist ein Beitrag zur Lutherdekade, die von 2008 begann. Im Nachgang der Tagung wählt die Mitgliederversammlung Dr. Jan Raue zum Präsidenten. Er lenkt die Geschicke des Verband von 2015 bis 2019. Im Präsidium unterstützen ihn Olaf Schwieger, Susanne Danter, Birgit Schwahn und Dr. Ralf Buchholz.

Auch dieses Jahr bietet ergänzend zahlreiche Exkursionen, die die Fach- und Landesgruppen anbieten. Bei den Seminaren spielen Zierrahmen, Tiefdrucktechniken, Kittungen und die Klimatisierung von Museen eine Rolle. Zudem ist der VDR auf den Messen WERTE in Koblenz und Schwetzingen, ARCHEOworks in Berlin, dem Grünen Museum, der EUHEF, der Exponatec und beim Tag der Bestandserhaltung präsent. Der VDR legt ein Profil auf Twitter an und beginnt sein Corporate Design zu schärfen.

Redner der Eröffnungsfeier in der Stadtkirche Wittenberg. Foto: Gudrun von Schoenebeck
Die Referent:innen des Vergabeseminars 2015 in Bonn. Foto: Carla Leupold
Die Referent:innen des Vergabeseminars 2015 in Bonn. Foto: Carla Leupold
Publikum der ERöffnungsfeier im Vorfeld des Restauarorentags in der Stadtkirche Wittenberg. Foto: Gudrun von Schoenebeck.
Die Fachgruppe Ethnografische Objekte/Völkerkunde trifft sich bei einer Exkursion im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln.

2016

Der VDR lädt E.C.C.O. dazu ein, sein 25-jähriges Jubiläum in Berlin zu feiern. In Berlin tagt die Fachgruppe Archäologische Ausgrabung, an der zahlreiche Restauratoren und Grabungstechniker teilnehmen. Es ist eine von zahreichen Veranstaltungen, die der Fachgruppenvorsitzende Matthias Rummer über die Jahre organisiert hat. Schicht um Schicht heißt die interdiszipilnäre VDR-Tagung in Kassel, bei der sich Restauratoren und Kunsthistoriker mit der Bedeutung und Ästhetik der Oberfläche befassen. Die Fachgrupe Moderne und Zeitgenössiche Kunst befasst sich bei ihrer Tagung mit dem Sammeln und Bewahren von Performancekunst. Die Vortäge werden auf Video aufgezeichnet und veröffentlicht, 2017 publiziert der VDR außerdem Teile in seiner Fachzeitschrift "Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut", die 2016 erstmals auch digital als EBook veröffentlicht wird. Auch tagen die Fachgruppe Textil und Fachgruppe Musikinstrumente erneut. Zudem ist der VDR auf den Messen Monumento und denkmal als Aussteller mit Begleitprogramm vertreten. Eine Kooperation wird zur ICOM-CC Konferenz in Potsdam vereinbart.

Erfolgreiche Tagung "Vom Drunter und Drüber" 2016 (Fotos: M. Rummer)
Der Künstler Roman Ondak (li.) und sein Performer Sämi Moor auf der Fachtagung zur Performancekunst in Wolfsburg (Foto: Klara Lokaj)

2017

2017 startet mit "Kurios, selten, sonderbar", einem Kolloquium der drei VDR-Fachgruppen Archäologische Objekte, Ethnografische Objekte - Volks- und Völkerkunde und Kunsthandwerkliche Objekte. Daran an schließt sich wie jedes Jahr im März die erste von zwei Vorstandssitzungen in Bonn. Zur zweiten Sitzung kann der Relaunch der VDR-Website vollzogen werden. Im Wandel der Zeiten lautet der Tagungstitel, unter dem die Fachgruppe Möbel- und Holzobjekte in Kassel zusammenkommt. Das Seminar zur Rissverklebung aus dem Vorjahr wird wiederholt. Fachgruppenexkursionen führen nach Hamburg, Wien und Petra (Jordanien).

Ein neues Format führt der VDR mit FORWARD - Forum Wissenschaftliches Arbeiten in Restaurierung und Denkmalpflege ein. Dieses startet mit einer Tagung in Berlin und Begleitpublikation, die pünktlich zum Messeauftritt auf der Exponatec vorgelegt wird.

31. Oktober 2017, am Tag des 500-jährigen Reformationsjubiläums überreicht VDR-Präsident Dr. Jan Raue, die druckfrische Publikation „Kunstwerke der Reformation – erforscht und restauriert“ dem Bürgermeister der Stadt Wittenberg, Jochen Kirchner, und dem Staatssekretär von Sachsen‐Anhalt, Dr. Gunnar Schellenberger.

Die vier deutschsprachigen europäischen Restauratorenverbände VDR (Deutschland), SKR (Schweiz), ÖRV (Österreich) und VRKS-ARCA (Südtirol) richten gemeinsam den 10. Restauratorentag mit dem Thema "Trompe-l’œil – Illusion und Wirklichkeit" aus. Diese findet auf der Messe exponatec in Köln statt.
Bei der anschließenden Mitgliederversammlung wird Dr. Jan Raue als Präsident wiedergewählt. Das weitere Präsidium besteht aus Birgit Schwahn, Gisela Gulbins, Anne Harmssen und Dr. Ralf Buchholz.

Die Vertreter:innen von ARCA, SKR, ÖRV, VDR und DNK in Köln; v.l.: Andreas Franz, Susanne Beseler, Verena Mumelter, Uwe Koch und Jan Raue
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Weinausschank am VDR-Messestand auf Initiative des Südtiroler Restauratorenverbandes. Im Bild: VDR-Schatzmeisterin Susanne Danter und VDR-Geschäftsführerin Katharina Trifterer.
Die Fachgruppe Gemälde organisiert ein Seminar zur Rissverklebung. Foto: Anne Levin
Feierliche Buchübergabe am Tag des Reformationsjubiläums 2017.

2018

Im Europäischen Kulturerbejahr ECHY ist der VDR mit zahlreichen Aktionen beteiligt.
Gemeinsam mit rumänischen Kolleg:innen widmet sich der VDR dem Kulturerbe Siebenbürgische Kirchenburgen. Eine Tagung und Publikation werden umgesetzt, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Podiumsgespräch am Ende der Konferenz: v. l. n. r. Jonas Arndt, Márta-Júlia Guttmann, Mihály Ferenc, Ralf Buchholz, Sven Taubert (Leitung), Sebastian Bethge, Friedrich Gunesch (Hauptanwalt der Evangelischen Kirche Rumäniens A. B.), Eugen Vaida. Foto: Alexander Kloos.
Podiumsgespräch am Ende der Konferenz: v. l. n. r. Jonas Arndt, Márta-Júlia Guttmann, Mihály Ferenc, Ralf Buchholz, Sven Taubert (Leitung), Sebastian Bethge, Friedrich Gunesch (Hauptanwalt der Evangelischen Kirche Rumäniens A. B.), Eugen Vaida. Foto: Alexander Kloos.
Eine der VDR-Publikationen in 2019.
"Wir tagten, wo andere Urlaub machen." - So oder ähnlich könnte man den gut gewählten Tagungsort beschreiben. Wir danken dem Team des Tagungshotels Müggelsee für die gute Vorbereitung und Begleitung. Foto: Sven Taubert.

Erstmals richtet der VDR den Europäischen Tag der Restaurierung in Deutschland aus, ein Aktionstag, der die Arbeit der Restauratorinnen nach außen vermittelt. 24.000 Besucher:innen kommen. Für den Aktionstag werden ein eigenes Logo, eine Website und Werbemittel entwickelt. Im Rahmen des ersten Aktionstages verleiht die VDR-Landesgruppe Schleswig-Holstein erstmals den Restauratoren-Nachwuchspreis.

Kunstsprechstunde in Kassel: Foto: Anne Harmssen, MHK
In Neuzelle führte ein Museumskoffer Kinder heran an die üblichen Funktionen eines Museums: Sammeln, Bewahren, Dokumentierenen,... Foto: Dorothee Schmidt-Breitung
Führung durch die Sammlung der Klassikstiftung Weimar. Foto: Anne Levin
Großes Interesse gab es in Dresden an mehreren Standorten. Foto: Holger Mayer-Doberenz
Schlange stehen hieß es in Bremen. Foto: Roger Kossan
In Hannover öffnete das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege die Türen.
Im Vorfeld macht die Landesgruppe Berlin Brandenburg gemeinsam mit der FH Potsdam und der HTW Berlin Werbung für den Aktionstag. Der sogenannte Mitmachmarkt am Berliner Gendarmenmarkt im Sommer 2018. Foto: Johanna Thierse.
In Kiel wurde am 13.10.2018 zum ersten Mal der Restauratoren-Nachwuchspreis verliehen, den die Landesgruppe Schleswig-Holstein im VDR ausgelobt hatte.

Erneut finden das ExSem und VergabSem der Interessengruppe Selbständige Freiberufler statt, wie immer mit viel Zulauf. Ergänzt wird diese Reihe nun durch ein neues Seminar, in dem es um das Verhandeln von Preisen geht. 3D Durchblick oder Datenmüll? Danch fragt eine Tagung des VDR in Kooperation mit der HfBk Dresden, die sich mit dreidimensionalen Scanverfahren in der Konservierung /Restaurierung befasst. Zum Hafenysmposium in Hamburg lädt die Fachgruppe Technisches Kulturgut ein. Das Stuko führt den Restauratorennachwuchs nach Dresden. In Nürnberg tagt die Fachgruppe Textil unter dem Titel Objekte mit Geschichte. Bei der Kulturerbemesse Archäologie in Berlin ist der VDR mit Stand dabei und knüpft Kontakte mit dem Auswärtigen Amt. Gespräche mit Künstlern führt die Fachgruppe Moderne und Zeitgenössiche Kunst bei einem Lektüretreffen unter freiem Himmel.

Lektüretreffen 2018. Foto: Eva Riess
Lektüretreffen 2018. Foto: Eva Riess
Auditorium der 3D-Tagung an der HfBk Dresden.
Lektüretreffen der Fachgruppe Moderne und Zeitgenössiche Kunst mit dem Künstler-Duo Stih Schnock. Foto: Eva Riess
Lektüretreffen der Fachgruppe Moderne und Zeitgenössiche Kunst mit dem Künstler-Duo Stih Schnock. Foto: Eva Riess
Seminar "Honorare verhandeln" 2019 in Hamburg. Foto: Julia Kun
Der Messestand des VDR im Tagungsfoyer. Hier gab es viele gute Gespräche. Foto: Paul Grasse.
StuKo 2019: Foto: Dennis Mitschke

Auf der Messe denkmal in Leipzig blickt der VDR bei einem Festkolloquium zurück auf 50 Jahre Hochschulstudium in Deutschland. Dieses hatte 1968 an der Kunsthochschule Berlin Weißensee seinen Anfang. Geladen sind ehemalige Lehrende und Studierende, die zu den Wegbereitern der heutigen Restauratoren-Ausbildung zählen. Auf der denkmal richten der VDR und die Restauratoren im Handwerk außerdem die Tagung "Kulturerbe braucht Restauratoren" aus.

Die neue Geschäftsführerin Christiane Schillig und der berufspolitische Referent Paul Grasse nehmen ihre Arbeit beim VDR auf. Zudem geht 2018 der RestauratorenBlog des VDR online, in dem der VDR Menschen zum Kulturerbeerhalt zu Wort kommen lässt und spannende Restaurierungsprojekte vorstellt.

Das Podium "Ein Berufsbild festigt sich – 50 Jahre Restaurierungsstudium" zog einen Vergleich zwischen Anforderungen und Zielen gestern und heute. V.l.n.r.: Prof. Mag. Dipl.-Ing. Baatz, Prof. Dr. Jan Raue, Prof. Dr. Ruth Keller, Patricia Brozio, Anneke Horstmann, Prof. Dr. Ingo Sandner, Prof. Dr. Sabine Maier. Foto: Christiane Schillig
Fachtagung "Kulturerbe braucht Restauratoren" im Tandem von VDR und RiH. Foto: Patricia Brozio, VDR
VDR-Präsident Prof. Dr. Jan Raue auf der Messe denkmal 2018. Foto: Patricia Brozio, VDR
Anja Romanowski, E.C.C.O.-Delegierte des VDR, und Birgit Schwahn, VDR-Vizepräsidentin und Schatzmeisterin, am Messestand der Restauratoren. Foto: Christiane Schillig
Gruppenfoto der Standbetreuer vom Samstag. Insgesamt haben rund 50 Menschen geholfen, den VDR auf der denkmal 2018 zu vertreten. Vielen Dank hierfür! Foto: Patricia Brozio

2019

Die Fachgruppe Möbel und Holzobjekte feiert 2019 ihr 40-jähriges Bestehen bei der Tagung "Ein Stück Alltag" in Nürnberg. Nach Wien führt es die Fachgruppe Textil zur Exkursion. Der Vorstand des VDR tagt wie in den Vorjahren zwei Mal jährlich: im März in Bonn und im Juni in Kassel. Der VDR kooperiert mit der Brandenburgischen Ingenieurkammer; eine gemeinsame Veranstaltung entsteht. Die Fachgruppe Polychrome Skulpturen tagt zum Thema „Die Fassung bewahren. Keep Cool – Keep colour“ an der TU München.

Der VDR legt die redaktionelle Serie Mit Kalkül auf. Passend zu dieser Reihe findet das erste Seminar „Preise verhandeln“ statt. Zudem startet der VDR die Initiative "Freier Eintritt ins Museum", an der sich immer mehr Museen beteiligen und die den Mitgliedern unmittelbar zugute kommt. Die Restauratoren in Ausbildung (RiA) erhalten ein neues Logo und neue Anstecknadeln für ihre Veranstaltungen. Am Netzwerktreffen Sharing Heritage beteiligt sich der VDR mit einem Erfahrungsbericht zum Europäischen Tag der Restaurierung. Die Landesgruppe Berlin Brandenburg macht mit beim Europafest in Berlin und bestückt einen Stand beim Straßenfestival. Die Fachgruppe Präventive Konservierung richtet erfolgreich die Tagung „Licht“ aus. Die Fachruppe Musikintrumente begibt sich zur Exkursion nach Wien. Die Fachgruppe Archäologische Objekte richtet in Mannheim die Tagung "Präventiv" aus.

Im Oktober richtet der VDR den 2. Europäischen Tag der Restaurierung in Deutschland aus, erneut mit zahlreichen Veranstaltungen und tausenden Besuchern. Die VDR-Mitgliederversammlung wählt ein neues Präsidium. Der Dresdner Restaurator Sven Taubert wird Präsident. Unterstütz wird er im fünfköpfigen Präsidium durch Gisela Gulbins, Susanne Danter, Julia Brandt und Dirk Sturmfels. Dr. Cornelia Weyer und Christian Leonhardt werden Ehrenmitglieder.

Der VDR ist erneut präsent auf der Messe Exponatec und präsentiert hier gemeinsam mit dem Deutschen Museumsbund die Tagung Stationen der Kunst, die den Weg von Kulturgütern im Museum nachzeichnet. Außerdem wird der VDR auf der Messe exponatec ausgezeichnet mit dem „Riegel – KulturBewahren“. Zum 100-jährigen Bauhausjubiläum veröffentlicht der VDR einige Beiträge in seinem RestauratorenBlog. Zum Jahreswechsel gibt es einen Rückblick auf 2019 in Bildern.

Ihr 40-jähriges Jubliäum feierte die Fachgruppe Möbel mit der Tagung "Ein Stück Alltag" im Mai in Nürnberg. (Foto: Anselm Pranz, Henrike Steinweg)
Die Referenten der Möbeltagung 2019. Foto: Anselm Pranz und Henrike Steinweg
Exkursion der Fachgruppe Textil: Im Weltmuseums liegen viele spannende Objekte in den Kisten. Manche davon sind unseren Teilnehmern sogar schon aus vergangenen Vorpraktikumsjahren in Erinnerung geblieben. (Foto: L. Peters)
Fachgespräch "Zusammenwirken" in Brandenburg an der Havel (Foto: Krekeler Architekten Generalplaner)
Die Wahlen bei der Mitgliederversammlung 2019. Foto: Patricia Brozio, VDR
Cornelia Weyer wird Ehrenmitglied im VDR.
Die Fachgruppe Polychrome Skulpturen lädt zur Tagung "Keep Colour - Keep Cool. Die Fassung bewahren" nach München. Foto: Patricia Brozio, VDR
38. Vorstandssitzung im Juni 2019 im Gärtnerhaus des Marstallgebäudes der MHK, Kassel 2019 (Foto: Anne Harmssen)
Europäischer Tag der Restaurierung 2019: Einer Besuchergruppe wird die Restaurierung einer Handschrift aus dem 17 Jh. mit zahlreichen fragilen Weißschnitten erläutert. Foto: J. Bispinck-Roßbacher, SBB-PK
Im November 2019 wählt die Mitgliederversammlung ein neues Präsidium. Sven Taubert übernimmt den Verbandsvorsitz von Prof. Dr. Jan Raue. Foto: Gudrun von Schoenebeck
Der VDR erhält den Riegel-Kulturpreis 2019. 2500 Euro gehen an den restauratorischen Nachwuchs. Im Bild v.li.: Dr. Bertold Schmitt, Prof. Dr. Jan Raue, Prof. Dr. Eckart Köhne. (Foto: KoelnMesse)

2020

Die Fachgruppe Steinkonservierung trifft sich zu Jahresbeginn noch präsent zu einem Arbeitstreffen. Denn eine neue Broschüre soll entstehen und die Website überarbeitet werden. Auch das erste deutschlandweite Vorpraktikannt:innentreffen kann noch in Präsenz in Hildesheim stattfinden. Ab März macht die Coronapandemie weitere Treffen kaum möglich. Das jährliche VergabSem und Exsem entfallen. Alle geplanten Tagungen werden zunächst um ein Jahr verschoben. Die VDR-Geschäftsstelle trägt für die Mitglieder Informationen zu Hilfspaketen zusammen, erhebt in einer Umfrage Daten zur Situation der Restauratoten und vermittelt in zahlreichen Gesprächen mit Politikern und Spitzenverbänden die Bedürfnisse der Zielgruppe in der Pandemie.

Erste digitale Angebote werden erarbeitet. Zum digitalen StuKo werden ausgewählte Beiträge online veröffentlicht. Die Vorstandssitzungen werden digital abgehalten. Der VDR beginnt zu podcasten und nimmt die ersten vier Folgen von Restauratoren-O-Ton auf. Im Report aus dem Präsidium berichtet Sven taubert regelmäßig über die aktuellen Geschehnisse und Aktivitäten im Präsidium. Erste Etappensiege bei Höhergruppierungen von Restaurator:innen werden errungen.

Der 3. Europäische Tag der Restaurierung findet unter dem Motto Schön Kaputt erstmals sowohl digital und analog statt, was glücklicherweise sehr gut funktioniert. Die Messe denkmal wird kurzfristig abgesagt. Die Mitgliederversammlung wird satzungskonform um ein Jahr verschoben, in der Hoffnung, dass man sich 2021 wieder treffen darf.

Trotz Pandemie organisiert der VDR Willkommenspakete für die Erstsemester. Die Übergabe erfolgt teils persönlich, teils können die Studierenden diese an ihrer Hochschule abholen. Der VDR legt ein Profil auf Instagram an, auf dem regelmäßig Themen und Bilder geteilt werden. Zum Jahreswechsel veröffentlicht der VDR eine Rückschau auf 2020.

Beiträge zum Europäischen Tag der Restaurierung 2020 auf Instagram.
Zur Erstsemester-Begrüßung packt die VDR-Geschäftsstelle Taschen mit Pinseln, Maßstäben, Handschuhen, Stiften, Blöcken und Informationsmaterial.
Einführungsveranstaltung in Hildesheim. Studieren geht aktuell nur mit viel Abstand. Foto: HAWK

2021

Der VDR feiert sein 20-jähriges Bestehen. Erneut gibt es einen Jahrespostversand mit Redaktionsbeilage. Im Jubiläumsjahr werden fast alle Veranstaltungen digital umgesetzt, um Planungssicherheit zu haben. Als Ersatz für persönliche Treffen und Tagungen, die digital wenig sinnvoll erscheinen, richtet der VDR vermehrt kostenfreie Webinare für Mitglieder aus. Diese werden ergänzt durch Themenabende, bei denen Interaktion und Fragen mit dazu gehören. Die Vorstandssitzungen finden ebenfalls online statt, mittlerweile mit gewisser Routine. Zusätzlich treffen sich die Fach,- Landes- und Interessengruppen nun auch häufiger zu Online-Meetings. Auch das zweite Vorpraktikantinnentreffen ist nun online. Es gibt sogar ein digitales Speeddating.

Die Arbeit der im Vorjahr gegründeten Arbeitsausschüsse Kulturgüterschutz und Arbeitssicherheit nimmt konkretere Formen an. In beiden Ausschüssen spielt die Zusammenarbeit mit Partnern eine wesentliche Rolle. Die Rechtskostenhilfe-Unterstützung wird nach Beschluss der Mitgliederversammlung fortgeführt und bietet weiterhin Rückhalt bei Rechtsstreitigkeiten. Die Tarifverhandlungen bei den Ländern werden vorbereitet. Die Arbeit an einem vom VDR formulierten Berufsbild, das sich auf alle Fachrichtungen erstreckt, geht weiter. Der VDR wirkt an den Leitfäden des Deutschen Museumsbundes zum Kolonialen Erbe und zu menschlichen Überresten in Depots mit. Die Pandemie beschäftigt den VDR weiterhin. Eine neue Datenerhebung zur Situation der VDR-Mitglieder in der Pandemie erfolgt, um hiermit die spezifischen Bedürfnisse der Berufsgruppe an die zuständigen Dachverbände und Ministerien vermitteln zu können. Der VDR legt ein Profil auf LinkedIn an, um auch über dieses Portal die Möglichkeit der Vernetzung anbieten zu können. Weitere Episoden des VDR-Podcasts Restauratoren-O-Ton erscheinen. Die VDR-Fachzeitschrift "Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut" fasst die Vorträge der ausgebuchten Licht-Tagung von 2019 zusammen.

Der 4. Europäische Tag der Restaurierung wird wieder als Kombination von digitalen und analogen Veranstaltungen geplant. Auch ist nach bisherigem Stand eine Präsenz des VDR auf der Messe Exponatec angedacht, teilweise mit Online-Angeboten. Die Mitgliederversammlung mitsamt der Wahlen des Präsidiums wird im November 2021 erstmals online stattfinden. Entsprechend hofft der VDR auf eine so hohe Beteiligung der Mitglieder wie nie zuvor.

Bernd von Bieler im VDR-Webinar „Versicherungsschutz für selbstständige und angestellte Restauratoren“
Die 41. Vorstandssitzung des VDR im März 2021 fand erneut per Videochat statt. Screenshot: VDR Geschäftsstelle
2021_Jublilaeum_VDR_20_Jahre